Aachen/Vilsbiburg - „Ladies“ ohne Chance gegen Vilsbiburg

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„Ladies“ ohne Chance gegen Vilsbiburg

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Stellte als einzige Spielerin der „Ladies“ den gegnerischen Block vor Probleme: Jeanine Stoeten (M.). Foto: Gerleigner

Aachen/Vilsbiburg. Überzeugende Revanche für die 1:3-Niederlage im Hinspiel nahmen die Roten Raben Vilsbiburg in der Volleyball-Bundesliga gegen die „Ladies in Black“ Aachen: Die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum musste sich mit 0:3 (19:25, 23:25, 19:25) geschlagen geben und hatte eigentlich nur im zweiten Durchgang die Chance, den Gastgeberinnen vor 1364 Zuschauern zumindest einen Satz abzunehmen.

„Wir haben heute top gespielt und uns selbst belohnt. Und wir haben immer selbst die Punkte gemacht“, freute sich Vilsbiburgs Trainer Timo Lippuner über den selbstbewussten Auftritt seiner Mannschaft, der auch durch den Fünfsatz-Erfolg beim amtierenden Meister Schwerin am vergangenen Spieltag getragen war.

Nicht lange auf Augenhöhe

Tatsächlich waren die Gastgeberinnen in allen Spielelementen das bessere Team, lediglich Aachens Mittelblockerin Jeanine Stoeten stellte den gegnerischen Block mit Angriffen durch die Mitte während der gesamten Begegnung vor knifflige Probleme.

Im ersten Satz agierten die „Ladies“ nur bis zur ersten technischen Auszeit auf Augenhöhe, dann zogen die Vilsbiburgerinnen auf 13:10 davon; ein Trend, den auch die Auszeit von Aachens Trainerin nicht drehen konnte. Ein verschlagener Angriff und im Anschluss eine schwache Annahme von Außenangreiferin Nicole Oude Luttikhuis, die bei der Hälfte der Vilsbiburger Aufschläge als Zielspielerin ausgeguckt war, sorgten für das vorentscheidende 18:13. Die „Ladies“ konnten die gegnerischen Angriffe zwar noch zweimal blocken, doch ein Angriffsschlag neben das Feld von Diagonalangreiferin Jelena Sunjic machte den Satzgewinn für die Raben perfekt.

Zu wenig Druck auf die Abwehr

Im zweiten Satz wogten dann die Punkteserien hin und her: Aus dem 7:12-Rückstand machte die „Ladies“ ein 10:12, dem 12:16 folgte der Ausgleich. In der entscheidenden Satzphase machten die Aachenerinnen erneut einen Zwei-Punkte-Rückstand zum 21:21 wett, punkteten sogar aus einer „Danke-Ball-Situation“ heraus, doch erneut hatten die Vilsbiburgerinnen das glücklichere Ende für sich und gingen nach einem abgewehrten Satzball mit 2:0 in Führung.

Damit war die Vorentscheidung bereits gefallen, zumal die Aachener Angreiferinnen zu selten den Ball im ersten Versuch im gegnerischen Feld unterbringen konnten.

Die Versuche der beiden Diagonalangreiferinnen wurden häufig dankbare Bälle für die gegnerische Abwehr, Kapitänin McKenzie Adams (6 Punkte aus 18 Versuchen) und Oude Luttikhuis (6 aus 15) machten zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr. Vilsbiburg fuhr den dritten Sieg in Folge ein, Aachen kassierte die vierte Niederlage im zwölften Spiel.

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