„Ladies“ mit Respekt gegen das Schlusslicht

Von: Roman Sobierajski
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„In der Liga ist kein Spiel leicht zu gewinnen“, sagt „Ladies in Black“-Trainer Marek Rojko. Archivfoto: Wolfgang Birkenstock Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Direkt nach dem zweistündigen Training ging es für die „Ladies in Black“ am Dienstagabend in die Verlängerung zum Videostudium. „Das ist nicht nur zur Vorbereitung auf das Hamburg-Spiel“, meinte Marek Rojko, Trainer des Aachener Volleyball-Bundesligisten. „Wir wollen auch unsere eigenen Fehler analysieren, die wir gegen Köpenick gemacht haben.“

Vor allem die fehlende Effektivität des eigenen Angriffsspiels dürfte dem 36-Jährigen wenig gefallen haben, so dass die Abteilung Attacke und die Zuspielerinnen am Tag vor der Heimbegegnung gegen Tabellenschlusslicht VT Aurubis Hamburg (19.30 Uhr, Neuköllner Straße) gefragt waren: Schnellangriffe, Attacken aus dem Hinterfeld, Überkopfbälle auf die Diagonalspielerinnen.

Auf die leichte Schulter nehmen will Rojko die Hamburgerinnen, in deren Reihen die beiden Ex-Aachenerinnen Sarah Wolnitzki und Anika Brinkmann stehen, auf keinen Fall, auch wenn auf deren Habenseite bei null Punkten gerade einmal ein gewonnener Satz steht. „Hamburg hat seine Startformation gefunden, nachdem sie lange mit den Außenangreiferinnen und den Mittelblockerinnen experimentiert haben“, hat Rojko beobachtet und tritt ein wenig auf die Euphoriebremse. „In der Liga ist kein Spiel leicht zu gewinnen“, warnt der Slowake, „die Teams sind ziemlich ausgeglichen, um jeden Punkt muss gekämpft werden.“

Ein Plus auf Aachener Seite könnte dabei Laura Weihenmaier werden, denn die Außenangreiferin findet „nach verhaltenem Saisonstart“ (Rojko) immer besser zu ihrer Form, ist mit der Härte und Präzision ihrer Schläge ein Pfund im Angriff der „Ladies“. Die 22-Jährige „teilt“ den Verdienst aber: „Die Zuspielerinnen haben großen Anteil, dann muss man die Bälle nur noch machen“, lautet die bescheidene Auskunft. „Und der Trainer gibt mir viel Vertrauen und erklärt genau, was er will.“

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