Aachen - "Ladies in Black": Abschied mit engagiertem Auftritt

"Ladies in Black": Abschied mit engagiertem Auftritt

Von: alba
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Alemannia
Alemannia Aachens Volleyballerinnen haben sich im letzten Heimspiel der mit einem versöhnlichen Auftritt von ihren Fans verabschiedet. Foto: alba

Aachen. Alemannia Aachens Volleyballerinnen haben sich im letzten Heimspiel der mit einem versöhnlichen Auftritt von ihren Fans verabschiedet. Das Team von Stefan Falter unterlag dem Dresdener SC mit 1:3 (27:25, 22:25, 19:25, 20:25). Für die kommenden Wochen ist jetzt Daumen drücken für den letzten Strohhalm in Sachen Klassenerhalt angesagt.

Gegen den Dresdener SC, aktuell auf Platz drei der Volleyball-Bundesliga und damit sicher für die Final-Playoffs qualifiziert, hatte Aachens Trainer Falter eine Notformation aufs Feld schicken können. Ohne etatmäßige Libera verkauften sich die verbliebenen "Ladies" allerdings teuer gegen den Favoriten aus Sachsen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes hielten die Frauen um Anke Borowikow auch in den folgenden Sätzen gut mit und konnten sich, anders als in vielen Partien der Saison, in allen Elementen auszeichnen.

"Das war nicht abzusehen, eine echte Überraschung. Die Fans dürfen stolz auf die Mädels sein", freute sich Stefan Falter trotz der 18. Saisonniederlage hinterher. Sportlich bereits abgestiegen und so befreit von echtem Druck zeigten die "Ladies in Black" in dieser vorletzten Partie der Saison, was womöglich unter günstigeren Umständen und mit mehr Konstanz in den Leistungen drin gewesen wäre.

Dennoch klammern sich die Verantwortlichen sowie das Umfeld weiter an den Gedanken, in der Liga bleiben zu können. Die Vorzeichen dafür stehen nicht einmal schlecht: Da aktuell kein Zweitligist das Abenteuer Bundesliga angehen will, könnten die Schwarz-Gelben mit einem soliden Finanzplan und Sponsorengeldern eine sechste Saison in der deutschen Eliteklasse angehen. "Die Weichen dafür werden ab Mitte April gestellt, bis dahin müssen wir unsere Wirtschaftlichkeit nachweisen", erklärte Manager Ralph Kranzhoff.

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