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Jetzt warten die nächsten schweren Brocken auf Evivo

Von: jan
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Bestätigte auf den Azoren sei
Bestätigte auf den Azoren seine gute Leistung zuletzt: Dürens Abwehrchef Fabian Kohl. Foto: Guido Jansen

Düren/Terceira. Die gute Nachricht: Evivo Düren steigert sich derzeit kontinuierlich. Die schlechte: Der Volleyball-Bundesligist ist noch nicht gut genug, um eine starke Mannschaft zu schlagen.

Das wurde beim Auftritt im Europapokal auf der Azoren-Insel Terceira deutlich. 0:3 hat Düren das Hinspiel verloren. 20:25, 22:25, 24:26 lauten die Satzergebnisse. Am kommenden Dienstag muss Evivo beim Rückspiel in der Arena Kreis Düren erst das Spiel und dann den Entscheidungssatz gewinnen, um womöglich doch noch in die nächste Runde einzuziehen.

Am Mittwoch kehrte die Mannschaft von einer langen Auswärtsreise zurück, die einerseits gezeigt hat, dass die junge Mannschaft Fortschritte macht, und andererseits, dass noch ein weiter Weg vor dem Team liegt. Die Schwächephasen, die Düren vor allem die schmerzhaften Heimniederlagen gegen den TV Bühl und den VC Gotha beschert haben, sind noch nicht weg. Sie sind aber wesentlich kürzer geworden.

„Wir fallen in kein tiefes Loch mehr, wenn ein, zwei Fehler passieren”, beschrieb Trainer Söhnke Hinz den Fortschritt, den er beobachtet hat. Abwehrchef Fabian Kohl strahlt weiterhin Sicherheit aus, der neue Angreifer Matthias Böhme unterstützt Kapitän Jaromir Zachrich, indem er Schritt für Schritt in die Führungsrolle wächst. „Unter dem Strich war unsere Leistung besser als beim 3:0-Heimsieg über Rottenburg”, sagte Hinz.

Das Problem besteht jetzt darin, dass Evivo noch nicht im Stande ist, längerfristig Druck auf den Gegner auszuüben. Auf den Azoren gelang es den Volleyballern von der Rur, in jedem Satz kurzfristig, mit Aufschlag und Block obenauf zu sein. Der Vorsprung war aber nie groß genug, um die Fehler aufzuwiegen.

Weiter geht es mit zwei Heimspielen: Am Samstag ist das deutsche Spitzenteam Berlin Recycling Volleys in Düren zu Gast. Am Dienstag steigt das Europapokal-Rückspiel. Das sind zwei dicke Brocken in Folge, gegen die ein Sieg zwar nicht unmöglich ist, aber derzeit keinesfalls erwartet werden kann.

Zumal Fonte Bastardo konstant auf gutem Niveau agierte. „Man darf nicht vergessen, dass unser Gegner amtierender portugiesischer Meister ist. Wir haben auch gesehen warum”, schilderte Hinz. Die Insel-Volleyballer, die zum größten Teil Brasilianer sind, zeigen sich erfahrener, spielen geduldig und routiniert.

Ein Nachteil, den Düren gegenüber den Portugiesen hatte, fällt inzwischen weg. Evivo war es im Vorfeld der Begegnung nicht gelungen, Video-Material zwecks Spielvorbereitung zu besorgen. Umgekehrt war das sehr wohl der Fall. Das war dem Spiel von Fonte Bastardo deutlich anzumerken.

Die Portugiesen und Brasilianer in der Bundesliga waren da offenbar behilflich. „Jetzt haben wir ein Spiel auf Video und werden das sehr genau analysieren”, kündigte Hinz an.
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