Jetzt geht es gegen Meister Friedrichshafen

Von: jan
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Da muss sich Christoph Eichmann im Evivo-Dress ganz schön lang machen, um den Ball über den Gegner zu heben. Foto: Guido Jansen

Düren/Rüsselsheim. Das klingt wie ein Déjà-vu: Evivo Düren empfängt im deutschen Volleyball-Pokal den VfB Friedrichshafen. Im vergangenen Jahr gab es das Spiel schon einmal. Am 30. Dezember hat Evivo den VfB im Halbfinale mit 3:1 bezwungen. Diesmal ist alles ungewiss.

Einerseits ist nach der Leistung Evivos im Achtelfinale mehr als fraglich, ob die Mannschaft den Meister im Moment schlagen kann. Denn das 3:1 auswärts beim Zweitligisten TG Rüsselsheim war die schwächste Saisonleistung bisher. „Das war furchtbar zäh”, berichtete Trainer Sven Anton. Die Satzergebnisse von 25:19, 25:22, 26:28, 25:21 verraten es.

Zu langsam gespielt

Zweitligist Rüsselsheim habe nicht gut gespielt. Vor allem sehr langsam. „Das war ein Problem für uns. Wir haben uns da mit unserem Timing zu oft vertan”, so Anton. Eine Stunde nach dem Spiel war der Ärger des Trainers jedoch verflogen. Hauptsache gewonnen, lautete die Devise. Auf das schwerstmögliche Los Friedrichshafen freute sich Anton am Sonntag. „Irgendwann musst du sie schlagen. Wenn nicht bei uns, dann wo”, fragte er.

Auf alle Fälle in Düren

Das Wo ist derzeit nicht die Frage. Das Spiel gegen die Häfler, das im vergangenen Jahr ein großer Publikumsmagnet war, findet ohne Frage in der Arena Kreis Düren statt. Wann, das ist derzeit die spannende Frage. Denn am Wochenende um den 11. Dezember herum, der im Rahmenspielplan für das Viertelfinale vorgesehen ist, kann der VfB nicht. Der Meister muss dann in der Champions League spielen. Der Europäische Verband hat das Spiel gegen die Polen aus Belchatow ausnahmsweise auf den Wochenend-Termin verlegt.

Als Ausweich-Zeitpunkt käme der 16. Dezember in Frage. Problematisch für Düren, weil Evivo zwei Tage zuvor im Europapokal gegen Bukarest ran muss. Und am 18. Dezember spielt Düren in Friedrichshafen. Dazu kommt noch, dass die Arena am 16. Dezember von einer Aktion der Dürener Tafel belegt ist. Bleibt derzeit als letzter möglicher Termin nur noch der 22. Dezember.

Damit wären die wenigen freien Tage, die Evivo in diesen stressigen Wochen noch übrig hatte, auch „zerschossen”. Welche Lösung die Vereine und die Liga am Ende finden - da dürfen die Fans wirklich gespannt sein.
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