Düren - Jairo Hooi darf nicht angreifen

Jairo Hooi darf nicht angreifen

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Gegenspieler: Was Christian Dünne für Düren, bedeutet Jairo Hooi (rechts) für Moers. Foto: Abels

Düren. Die halbe Miete ist eingefahren. Doch es ist eben nur die halbe Miete. Die andere Hälfte muss am mittwoch in die Scheune gebracht werden: Evivo Düren trennen nach dem überzeugenden 3:0 im Hinspiel noch drei Sätze vom Halbfinale um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft.

Oder anders formuliert: Will der Moerser SC die Runde der letzten vier Teams erreichen, muss er schon sechs Sätze für sich entscheiden. Die ersten Drei müsste er dann am Mittwoch ab 20 Uhr in der Arena einfahren.

Deshalb ist sich Evivos Co-Trainer Björn-Arne Alber auch sicher: „Der Moerser SC wird alles oder nichts spielen. Er wird mit dem Mut der Verzweiflung versuchen, das dritte entscheidende Spiel zu erreichen.”

Folglich wird Dürens Annahme gefordert sein. Aber auch die Aufschläger von Evivo müssen ihren Anteil leisten, die Gäste zu einem noch höheren Risiko zu zwingen. Denn jedes Risiko birgt ein höheres Fehlerrisiko in sich. Will heißen: Schafft Evivo es mit seinen Aufschlägen, die Moerser Annahme ordentlich unter Druck zu setzen, kann Zuspieler van Gendt nicht seinen eminent gefährlichen Mittelblocker Jairo Hooi in Spiel bringen: „Man kann ihn nicht komplett aus dem Spiel bringen, aber in Moers ist es uns gut gelungen, ihn nicht so häufig angreifen zu lassen”, wünscht sich Alber eine ähnliche Effektivität der Dürener Aufschläge wie am Sonntag. Und außerdem setzt Alber darauf, dass wie in Borrtrop und Mülheim alle Evivos konstant auf hohem Niveau agieren.

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