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Immerhin: Friedrichshafen muss einen Satz abgeben

Von: jan
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Vorübergehend konnten sich Nicolai Kracht (links) und Stefan Hübner gestern freuen. Foto: Guido Jansen

Düren. Es war die erwartete Niederlage. 1:3 hat Evivo Düren das vorletzte Heimspiel der regulären Saison verloren. Allerdings hat sich die Mannschaft gegen den Tabellenführer und Serienmeister VfB Friedrichshafen sehr teuer verkauft.

18:25, 25:23, 20:25, 24:26 endete das Spiel. „Evivo hat uns das Leben sehr schwer gemacht”, sagte VfB-Co-Trainer Ulf Quell. Der Lohn für die Dürener: Sie haben dem Meister Satz Nummer fünf in dieser Saison geklaut. Bis auf Pokalsieger Generali Haching hat jedes Team bisher 0:3 gegen die Volleyballer vom Bodensee verloren.

Es war das erste Spiel von Mittelblocker Stefan Hübner in der Arena Kreis Düren im Evivo-Trikot. Und was für eins. Ende des ersten Satzes wurde der 35-Jährige eingewechselt. Im zweiten Satz veranstaltete der 227-fache Nationalspieler eine regelrechte Block-Party. Hübners Heimdebüt war gelungen.

Die Mannschaft zeigte nicht nur Moral. Sie spielte in langen Phasen auf Augenhöhe mit dem Meister mit. Und das, obwohl das Team von Trainer Sven Anton eine personelle Schwachstelle hatte: Der Ausfall des Polen Kamil Kacprzak wog schwer. Evivo konnte in der Annahme nicht wechseln. Folgenreich, denn dass Spieler gegen das starke Aufschlagspieler der Häfler wackeln, ist ganz normal. Und trotzdem: Düren spielte mit, lag zurück, kämpfte, kam zurück. Im vierten Satz glich die Mannschaft nach 22:24-Rückstand noch aus, um dann trotzdem knapp 24:26 zu verlieren.

„Das ist ärgerlich. Wir hätten sie noch in den fünften Satz zwingen können”, sagte Angreifer Christoph Eichbaum. Trotzdem herrschte Zufriedenheit im Dürener Lager. Das signalisierte der Applaus, mit dem die Mannschaft von den 1400 Fans verabschiedet wurde.

Jetzt gilt es, Moral und Spielfreude mit ins Wochenende zu nehmen. Am Sonntag um 16 Uhr tritt die Mannschaft zum wichtigen Auswärtsspiel bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee an.

In Sachen Trainer gibt es bei Evivo nichts Neues. Noch steht nicht fest, wer Sven Anton im Sommer nachfolgen soll. Laut Geschäftsführer Rüdiger Hein sei gut ein Dutzend Bewerbungen eingegangen. „Zu den Namen sagen wir nichts”, so Hein.

Einen Namen hat er trotzdem bestätigt: Der aktuelle Co-Trainer Björn-Arne Alber hat seinen Hut in den Ring geworfen. „Wir werden die Entscheidung so rechtzeitig fällen, dass wir Zeit haben, den möglichen Neuzugängen, mit denen wir gerade verhandeln, sagen zu können, wer neuer Trainer wird.”
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