Düren - Hübners Knieproblem ein Vorteil für Evivo?

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Hübners Knieproblem ein Vorteil für Evivo?

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Auf seine Erfahrung setzen die Dürener: Stefan Hübner. Foto: imago

Düren. Als Trainer Sven Anton zur ersten Übungseinheit nach der Sommerpause bat, fehlten die beiden Nationalspieler von Evivo Düren: Christian Dünnes und Stefan Hübner weilten bei der nationalen Auswahl.

Deren Trainer Raul Lozano und seine Spieler bereiten sich schließlich akribisch auf die Weltmeisterschaft in Italien vor.

Als der Volleyball-Bundesligist Tage später seine Aktiven zum Foto-Termin in den Erweiterungsbau des Dürener Leopold-Hoesch-Museums bat, lächelten der Außenangreifer und der Mittelblocker mit ihren Teamkameraden für wenige Minuten in die Kamera. Viele Stunden an ihrer Bundesliga-Wirkungsstätte blieben Dünnes und Hübner aber nicht. Sie eilten wieder in den Kreis der besten deutschen Volleyballer.

Sven Anton muss seine Mannschaft weiter ohne die beiden Routiniers auf die neue Saison vorbereiten. Doch weder der Coach noch die Nationalspieler sehen ein Problem in der Abstinenz, die bis zu zwei Wochen vor Beginn der Bundesliga-Spielzeit dauern könnte. Sven Anton: „Christian und Stefan sind erfahrene Spieler und werden deshalb schnell die Bindung zur Mannschaft finden.” Und Christian Dünnes meinte: „Das Problem wäre größer, wenn der Zuspieler erst kurz vor dem ersten Pflichtspiel zur Mannschaft stieße.”

Für Neuzugang Hübner, einem der weltbesten Mittelblocker, ist die Abwesenheit vom Heimatverein auch kein Grund zu grübeln: In seiner langen internationalen Karriere hat er vor Saisonstarts kaum andere Erfahrungen gemacht. Schließlich blockte er fast immer in mit Nationalspielern gespickten Spitzenklubs.

Eher sorgt sich der Italien-Rückkehrer um sein Knie. Es bereitet ein wenig Probleme. Nach seinem Rücktritt vom Rücktritt aus der Nationalmannschaft hat Stefan Hübner zwar in den ersten Tagen bei der Nationalmannschaft mit angezogener Handbremse trainiert, doch fragt er sich jetzt angesichts des Zwickens: „Hat es noch Sinn? Ist das Risiko zu groß?”

In einigen Tagen will Lozano den endgültigen Kader für die WM benennen. Bis zu dem Stichtag will Hübner mit sich selbst im Klaren sein, mit dem Bundestrainer aus Argentinien die Situation besprochen haben. Angesichts seiner langen Länderspielkarriere sieht Hübner die Situation entspannt: „Es wäre zwar schön, in Italien noch einmal eine Weltmeisterschaft spielen zu können, aber die Welt wird nicht untergehen, wenn ich passen müsste.”

Und so würde er halt früher in das Training von Evivo einsteigen, während Christian Dünnes beim Bundestrainer auf der Position agieren würde, die er zuletzt bei Evivo innehatte und zukünftig auch spielen soll: Annahme/Außen.
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