Goswin Caro spricht von einem richtigen Weckruf

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Ignorierte Dürens Mittelblocker: Artur Augustyn bejubelt mit seinem neuen Mitspieler Christoph Helbig Punkte und Sieg über Evivo.

Düren. Michael Mücke schmunzelte: „Heute”, freute sich der Trainer des CV Mitteldeutschland, „haben die Dürener sicher bereut, dass sie ihn haben ziehen lassen. Augustyns Nachfolger kamen an die Leistung nicht heran.” Zahlen untermauern die Aussagen des früheren Trainers der Dürener Volleyballer.

Der Pole, die vergangene Spielzeit in Dürener Diensten, verbuchte 16 Angriffs- und zwei Blockpunkte und schlug ein Ass. Evivo Dürens Mittelblocker Jaromir Zachrich, Felix Isaak und OIivier „Zonzon” Nongny kamen bei der 2:3-Niederlage zum Auftakt der Spielzeit zusammen nur auf zehn Angriffspunkte, insgesamt nur auf 13 Zähler.

Und so zollten Dürens Coach und Dürens Sportlicher Leiter, Sven Anton und Goswin Caro, ihrem früheren Akteur Respekt und Anerkennung. Hatte der Trainer schon direkt nach dem Spiel davon gesprochen, dass es nicht reiche, nur solide zu spielen, so stimmte der Sportliche Leiter seinem sportlich Verantwortlichen auch am Montag vollinhaltlich zu.

Allerdings sah Volleyball-Urgestein Goswin Caro auch einen Grund, warum Artur Augusstyn nach den starken Annahmen der Gastgeber nach nicht so berauschendem Aufschlagsspiel der Rheinländer gut in Szene gesetzt von Sebastian Kühner über die Mitte mehr oder weniger nach Belieben schalten und walten konnte: „Sven Anton hat den Spielern genau erklärt, welchen Angriffsball er nach welchem Zuspiel schlägt. Doch die Spieler haben im Spiel nicht entsprechend agiert.” Natürlich könne nicht Angriff abgewehrt werden, aber hätten schon die Anweisungen in die Tat umsetzen sollen. Auch hätte sich der Sportliche Leiter gewünscht, dass Düren mehr über die Mitte angegriffen hätte: „Wenn wir es taten, waren wir erfolgreich: Zehn von 13 Angriffen führten zu Punkten.”

Wie Anton machte auch Caro omninöse Schiedsrichterentscheidungen („Alleine im Tiebreak hat er zweimal auf Zuruf bei unseren Aufschlägen gepfiffen, weil seiner Meinung nach gegen die Acht-Sekunden-Regel verstoßen worden war.”) nicht für die Niederlage verantwortlich: „Ich hoffe, dieses 2:3 war der richtige Hallo-Wach-Ruf.”

Gegen den VCO Berlin (Mittwoch, 19.30 Uhr) erwarten Anton und Caro, dass die Mannschaft zwar „nicht mit Wut im Bauch, aber nach einer wieder guten Vorbereitung” (Anton) den Gegner, so caro, „erst gar nicht in das Spiel kommen lässt, dass jeder Spieler innerlich brennt, weil er oben mitspielen will.” Dass ein Fehlstart angesichts der kommenden Gegner Haching und SCC Berlin drohen könnte, glauben Anton und Caro nicht: „Das sind wieder ganz andere Partien.” Evivo könne dort frei aufspielen...
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