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Evivos Volleyballer lassen des Trainers Worten Taten folgen

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Erfolgreich beim VCO Berlin: Evivo Düren.

Düren. Sven Anton musste am Mittwochabend auf den grippeerkrankten Heriberto Quero und den wieder an der linken Hand operierten Alex Mayer verzichten. Weil auch Tim Elsner nach seiner überstandenen Knieentzündung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, stand den Jugendspunden und Vize-Europameistern vom VCO Berlin ein ersatzgeschwächter Gast gegenüber.

Dennoch ließ sich Evivo - wenn auch unter Mühen - nicht von der Siegesstraße abbringen: 3:1 (25:21, 32:30, 25:27, 25:22,) hieß es nach 98 Minuten. Der Trainer war aber nur mit den zwei Punkten zufrieden: „Wir haben schlecht gespielt, wir haben mehr Krampf als Spiel gezeigt.” Und so bekamen ein Lob nur Sebastian Kühner und Malte Holschen ab.

Erwartungsgemäß hatte Sven Anton Niklas Rademacher auf der Diagonalposition aufgeboten, Vincent Lange rückte mit Sven Dick und Libero Jeff Weiler in die Annahme.

Im ersten Satz war es dann Zuspieler Ilja Wiederschein, der die entscheidenden Akzente setzte: Mit seinen Aufschlägen übte er nach der zweiten Technischen Auszeit derart enormen Druck aus, dass die VCO-Annahme zusammenbrach, Evivo auf 20:16 davonziehen konnte. Im zweiten Abschnitt aber pushten sich die Junioren hoch. Bei ihnen passte alles, bei Düren zeitweise nichts: 19:14 lag VCO in Front.

Düren wankte, fiel aber nicht, kämpfte sich heran. Anton wechselte Steller Sebastian Kühner für Rademacher ein. Dieser Schachzug half wie auch Rakics Leistung in diesem Abschnitt: Er blockte, schmetterte, hämmerte gefährliche Aufschläge über das Netz. Evivo führte 23:21, musste aber mehrere Satzbälle abwehren, ehe das 32:30 feststand.

Der VCO gab sich aber nicht auf: Bei beiden technischen Auszeiten führte er im dritten Satz. Und obwohl sich Kühner auf Dürener Seite auch als gefährlicher Angreifer erwies und der eingewechselte Felix Isaak im Vernund mit Malte Holschen gut arbeitete, ging der Satz 25:27 verloren.

Die Gastgeber glaubten also an ihre Chance: 4:1 legten sie los. Doch dann setzte sich immer mehr die Routine der Rheinländer durch und sie entschieden Satz 4 und Spiel für sich. Und so ließen Evivos Spieler den Worten ihres Trainers doch Taten folgen: Vier Siege hatte Anton einschließlich der VCO-Partie gefordert, vier Siege fuhren Dürens Volleyballer ein.
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