Evivos gute Abwehr reicht gegen VfB nicht

Von: pl/sis
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Weil Christian Dünnes und Michael Olieman kurzfristig verletzt ausfielen, musste Mittelblocker Zonzon diagonal angreifen. Foto: sis

Düren. Es waren Kleinigkeiten, die am Abend die beiden ersten Sätze entschieden, erklärte Dürens verletzter Mittelblocker Stefan Hübner. In der Annahme beispielsweise leisteten sich die Hausherren beim 0:3 im Pokalviertelfinale gegen den VfB Friedrichshafen einige Wackler, die das Team von Bodensee bestrafte.

„Das war aber auch keine einfache Situation für die Mannschaft”, befand der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft: 1600 Zuschauer feuerten frenetisch an, doch Evivo konnte nur ein Notteam aufbieten.

Neben Hübner fielen kurzfristig auch die beiden Diagonalangreifer Christian Dünnes und Michael Olieman aus. Zonzon, der Mittelblocker, musste als Angreifer agieren. Und Kamil Kasprczak, der neue Außengreifer, stand zum ersten Mal in der Anfangsformation.

Deshalb musste sich Evivos junger Zuspieler Merten Krüger gleich auf zwei „neue” Kollegen einstellen: „Das war schon gewöhnungsbedürftig”, befand er.

In den beiden ersten Sätzen stellte Krüger die Angriffe oft über Mitte. Der VfB-Block hatte so seine Probleme. Im dritten Abschnitt probierte Krüger es mehr über die Außen. Teilweise blieb ihm aber auch nichts anderes übrig.

Denn: Obwohl Evivo nur eine Aufschlagserie von Gontariu zuließ, hatte vornehmlich Libero Fabian Kohl Probleme, die Aufgaben zu entschärfen: „Unsere Annahmeprobleme waren auch ein Grund, dass der VfB gewinnen konnte”, sagte Dürens Coach Sven Anton.

So sah es auch Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu: „Evivo stand zwar in der Abwehr gut, wir waren aber besser bei den Aufschlägen, in der Annahme und im 1. Tempo.”
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