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Evivo will nicht weiter grübeln

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Das Gefühl in den Fingerspitzen: Ilja Wiederschein will mit sicheren Händen seine Angreifer wirkungsvoll in Szene setzen. Foto: Kram

Düren. Das Vormittagstraining fiel aus. Früher als geplant machte sich der Tross des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren am Dienstag auf die Reise nach Sachsen. Diagonalangreifer Christian Dünnes und Zuspieler Ilja Wiederschein nahmen sich gar Urlaub, damit das Team früher in den Bus steigen konnte.

Denn angesichts der angekündigten Auswirkungen von Tief „Miriam” mit Schnee, Schneeregen, Regen und Glatteis gingen Trainer Sven Anton und seine Spieler auf Nummer Sicher. Schließlich lagen einige hundert Kilometer Busfahrt vor ihnen. Denn heute steht das Auswärtsspiel in der Jahrhunderthalle von Spergau an. Beim VC Bad Dürrenberg-Spergau gastiert der Tabellendritte.

Und will mit einem Sieg den dritten Rang verteidigen. „Keine leichte Aufgabe”, befand der Trainer. „Wir müssen schon 100 Prozent geben, denn die Gastgeber stellen keine schlechte Mannschaft.” Die hat aber ein Problem: Ihr Annahme gehört nicht zu den besten der Liga. Also verlangt der Coach: „Mit effizienten Aufschlägen unter Druck setzen.” Dann haben es die Gastgeber schwer, ihr variables Angriffsspiel aufzuziehen. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass die Sachsen-Anhaltiner immer wenn möglich auch das erste Tempo beherzigen.

Ansonsten spricht der Trainer von Evivo Düren davon, dass seine Jungs einfach nur ihre Leistung abrufen sollen: „Wir wissen, woran es liegt, dass wir gegen die Franken aus Bamberg nur 3:2 gewonnen haben. Wir grübeln deshalb nicht weiter nach, bleiben ruhig.”

Libero Fabian Kohl ist wieder fit. Niklas Rademacher, Alex Mayer und René Reinaerts blieben in der Heimat, Michael Olieman fuhr mit in den Osten. Der Rücken zwickt zwar ein wenig. Ob der Niederländer heute das Trikot dennoch überstreifen wird, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn.
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