Düren - Evivo will auswärts punkten

Evivo will auswärts punkten

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Niklas Rademacher kommt nach seiner Meniskus-Operation Anfang Dezember immer besser in Fahrt. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Zähler zurück auf Null. Denn genau bei diesem Stand befindet sich das Punkteverhältnis des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren. Mit 12:12 Punkten hat die Mannschaft von Trainer Sven Anton die Hinrunde absolviert. Mit dem Auftritt am Samstag bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen in Brandenburg (19 Uhr) will Evivo ein positives Verhältnis schaffen.

„Das ist möglicherweise die schwerste von den vier wichtigen Aufgaben im Januar”, sagte Trainer Sven Anton vor der Partie. Denn die Netzhoppers sind die Mannschaft, die in dieser Saison den größten Schritt nach vorne gemacht hat.

Ging es bisher um den Abstiegskampf, so stehen die Brandenburger jetzt auf Platz fünf. Dazu tragen im Wesentlichen zwei Neuzugänge in der Nähe von Berlin bei. Der eine ist Sebastian Prüsener , er gilt als einer der besten Abwehrchefs im Lande. Und der andere ist Dürens Ex-Trainer Mirko Culic. Der 45-Jährige hat aus den Netzhoppers eine Mannschaft gemacht, die schnelles, modernes Volleyball spielt. „Sie haben mit Salvador Hidalgo und Matthias Böhme zwei sehr gute Angreifer außen. Da müssen wir aufpassen”, weiß Sven Anton aus leidlicher Erfahrung zu berichten.

Bei seinem ersten Pflichtspiel als Dürener Trainer musste Anton bereits feststellen, wozu Hidalgo fähig ist, wenn er einen guten Tag hat. Der Kubaner hatte großen Anteil am 3:1-Sieg der Netzhoppers zum Bundesligaauftakt in Düren und bescherte Trainerneuling Anton damit schlaflose Nächte. Mittlerweile sind die Ruhephasen des 38-Jährigen beständiger geworden. Anton schläft besser, weil seine Mannschaft zuletzt immer besser in Fahrt gekommen ist.

Die Verpflichtung von Vincent Lange hat auf dem Spielfeld noch keine großen Auswirkungen gehabt. Im Training verstärkt der 34-Jährige die Dürener Mannschaft jedoch sehr. Seit Lange heißt die Trainingsform sehr häufig Sechs gegen Sechs. Anton kann die Wettkampfsituation häufiger simulieren als vorher. Der routinierte Neuzugang soll aber noch eine andere Rolle spielen. „Er ist jetzt schon sehr nahe an einem Platz in der Startaufstellung dran”, schilderte der Trainer, wie sich der Routinier entwickle.

Düren muss an seine Leistung beim 3:0 auswärts in Eltmann anknüpfen. Da hatte die Anton-Sechs in den entscheidenden Momenten fehlerfrei gespielt. Gegen die Netzhoppers, die unlängst Titelanwärter Generali Haching geschlagen haben, wird mehr nötig sein. Denn die neue Mannschaft von Mirko Culic wird nicht so schnell mit dem Fehler-Produzieren anfangen, nur weil der Gegner keine macht.

Evivo muss in der Lage sein, mehr Risiko einzugehen und damit mehr Druck aufzubauen, ohne viele Fehler zu machen. Bis auf den an der Hand verletzten Alexander Mayer hat Sven Anton alle Spieler an Bord. Sven Dick hat seine Grippe, die ihn vor zwei Wochen geplagt hat, überwunden. Und Niklas Rademacher kommt nach seiner Meniskus-Operation Anfang Dezember immer besser in Fahrt.
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