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Evivo verliert in Friedrichshafen deutlich

Von: pl
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Haderten mit sich und dem Spiel: Christoph Eichbaum (Nr. 4), Merten Krüger (Nr. 2) und Jaromir Zachrich (Bildhintergrund). Foto: Kurth

Düren. Noch jung an Jahren ist er, Sven Anton, Trainer von Volleyball-Bundesligist Evivo Düren. Aber er ist schon „alt” genug, um auch einer 0:3-Punktspiel-Niederlage beim VfB Friedrichshafen am Samstagabend noch etwas Positives abzugewinnen.

„Wir haben dies und das probiert. Und wir haben natürlich noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt.” Damit kalkulierte er die deftigen Nasenstüber in den Sätzen 2 und 3 (zu 17 und zu 14) ein, ließ aber den VfB über so manche taktische Finesse für das Pokal-Viertelfinale (Mittwoch, 19.30 Uhr, Arena Kreis Düren) im Unklaren.

Christian Dünnes etwa, der wertvollste Spieler der Liga in der vorigen Saison, kam nur im zweiten Satz zu einem Kurzeinsatz. „Christian hatte ein paar Knieprobleme”, erklärte Anton „in aller Unschuld”. Außerdem kamen die Neuzugänge Kamil Kacprzak und Matthew Young zu ihren Premieren.

„Matthew hat die Bälle sehr gut verteilt”, befand Anton über den Zuspieler. „Und was Kamil macht, hat Hand und Fuß”, beurteilte er Außenangreifer Kacprzak, der aber - wie er selbst sage - noch eine Woche brauche, um sich zu akklimatisieren. Das alles passierte in den Sätzen 2 und 3, in denen der VfB dank Aufschlagserien von Gontariu und Trommel jeweils fast uneinholbar auf 12:4 davongezogen war.

Im ersten Satz auf Augenhöhe

Im ersten Satz war Düren dagegen noch auf Augenhöhe gewesen, gegen einen nach drei Niederlagen zuletzt etwas verunsicherten VfB. „Wir haben wir sehr gut in der Abwehr gestanden und sogar Satzball gehabt”, ärgerte sich Anton, der daraus aber Hoffnung für Mittwoch mitnimmt. „Wir haben in der vorigen Saison den VfB aus dem Pokal geworfen. Und wir können es mit 2000 Fans im Rücken auch wieder schaffen.”
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