Evivo unter Druck: Ab jetzt ist Verlieren verboten

Von: jan
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Trainer Sven Anton steht vor schweren Aufgaben. Foto: Jansen

Antwerpen/Düren. Vor dem nächsten Spiel gibt´s im Lager des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren alle Hände voll zu tun. Das hat die 2:3-Niederlage im CEV-Europapokal am späten Mittwochabend in Antwerpen gezeigt.

Evivo war nicht in der Lage, einem so gut wie besiegten Gegner den endgültigen K.o zu versetzen.

Die 25:23, 22:25, 25:17, 24:26, 9:15-Niederlage bleibt aber zunächst einmal ohne Konsequenzen. Düren hat am kommenden Mittwoch immer noch alle Karten in der Hand. Evivo muss Precura Topvolley Antwerpen ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren schlagen. Egal wie. Damit würde Evivo einen Tie-Break erzwingen, in dem entschieden wird, wer in die nächste Runde einzieht.

Das Auswärtsspiel in Antwerpen war aber auch die letzte Partie dieser Saison, die im Falle einer unerwarteten Niederlage ohne Konsequenzen bleibt. Gewinnt Evivo am Mittwoch nicht, dann ist Schluss im CEV-Pokal. Düren müsste dann mit der Teilnahme am kleinsten europäischen Wettbewerb, dem Challenge Cup, Vorlieb nehmen.

Am Sonntag um 18 Uhr ist der TV Bühl zu Gast in Düren. Verlieren ist verboten, denn sonst geraten die angepeilten Saisonziele in der Bundesliga außer Sichtweite. Bühl, bei dem bekanntlich die Ex-Dürener Heriberto Quero und Vladimir Rakic spielen, ist deutlich stärker geworden. Die Truppe aus Baden ist mindestens so gut wie Antwerpen.

Konstanter spielen müssen Antons Mannen deswegen. Das Niveau, das Düren im dritten und zu Beginn des vierten Satzes in Antwerpen gespielt hat, muss anhalten bis das Spiel vorbei ist.

Stattdessen war die Truppe von der Rur nach der 9:5-Führung im vierten Satz offenbar mit ihren Gedanken schon bei der Heimfahrt. So folgte auf das beste Volleyball in dieser Saison prompt das schlechteste. Problematisch waren die Dürener Schwächen in der Annahme der gegnerischen Aufschläge und unnötige Fehler, die die Mannschaft kollektiv in wichtigen Phasen produziert.

Zudem fehlen Trainer Anton im Außenangriff derzeit die Alternativen. Nikolai Kracht und Christoph Eichbaum müssen durchspielen. Der junge Petko Tunchev ist noch nicht so weit, in brenzligen Situationen helfen zu können. Düren braucht dringend Hilfe auf dieser Position.

Doch wo findet man jetzt noch eine solche Verstärkung, und wie soll sie bezahlt werden? Der Etat ist ausgereizt, und finanzielle Experimente gibt es nicht. Das haben die Verantwortlichen oft genug betont.
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