Evivo-Team vor zwei schweren Aufgaben

Von: jan
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Düren. Untätig zuschauen - das kam für den Volleyball-Bunsdesligisten Evivo Düren am Wochenende nicht in Frage. Die Mannschaft hatte zwar spielfrei, aber eben nicht frei.

Trainer Söhnke Hinz gestatte seinem Team nur Samstag eine kurze Auszeit. Ansonsten absolvierte das Team stramme Trainingseinheiten. Denn in den kommenden Tagen warten zwei schwere Aufgaben auf die junge Mannschaft. Am Mittwoch gegen 20 Uhr tritt das Team auswärts beim CV Mitteldeutschland in Sachsen-Anhalt an. Und am Samstag um 19.30 Uhr empfängt Düren im ersten Heimspiel den Pokalsieger Generali Haching.

Die Rückmeldung aus dem Training: Am Dienstagmittag werden alle zwölf Spieler fit in den Mannschaftsbus der Dürener Kreisbahn einsteigen, der das Team nach Spergau bringt. Mit an Bord wird jede Menge Video-Material sein. Co-Trainer Björn-Arne Alber und Scout David Jansen haben am Wochenende den Moerser SC beobachtet.

Die Erkenntnis aus dem letztlich deutlichen 3:1-Sieg der Mitteldeutschen: „Uns erwartet in Spergau eine genau so schwere Aufgabe wie im ersten Spiel in Berlin”, schilderte Alber. Die Mitteldeutschen haben den Moerser SC, der einer der Dürener Hauptkonkurrenten beim Kampf um einen Halbfinal-Platz sein will, phasenweise dominiert.

Der nächste Dürener Gegner könne laut Alber einen Faktor in die Waagschale werfen, der für Evivo kaum gilt. Mitteldeutschland ist routiniert. „Da ist fast jeder ein Ex-Nationalspieler”, berichtete Alber. Die Zentrale des Teams aus Bad Dürrenberg/Spergau ist bei Evivo bestens bekannt. Sebastian Kühner, von 2008 bis 2010 in Düren, führt Regie. Und das so gut, dass er in Moers zum besten Spieler der Partie gekürt wurde.

Dass Kühner heiß läuft, wollen die Dürener verhindern. Gravierend falsche Schiedsrichter-Entscheidungen wie im vergangenen Jahr in Mitteldeutschland kann Evivo nicht kontrollieren. „Falls so etwas passieren sollte, dann dürfen wir uns gar nicht damit beschäftigen”, forderte Alber. Ein schwieriges Unterfangen. Im vergangenen Jahr war Evivo als Team deutlich routinierter, ließ sich beim 2:3 in Spergau aber immer wieder aus dem Konzept bringen.
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