Köln - Evivo-Spieler müssen richtig schwitzen

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Evivo-Spieler müssen richtig schwitzen

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
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Training im Schatten des Kölner Stadions: Michael Olieman, Dr. Oliver Bloch und Ilja Wiederschein (von links) arbeiten an ihrer Kondition und Muskulatur. Foto: Guido Jansen

Köln. Nein, Ausdauersport ist nicht die Stärke der Volleyballer von Evivo Düren. Das wird klar, wenn man die langen Kerls derzeit auf dem Gelände der Deutschen Sporthochschule in Köln trainieren sieht. Wenn die Sport-Studenten ihre Steigerungsläufe auf den Treppen der Tribüne des Leichathletik-Stadions absolvieren, dann ist den Gesichtern der Evivo-Spieler die Erleichterung im Gesicht anzusehen, dass solche Übungen an ihnen vorüber gehen.

Volleyballer arbeiten meist in anderen Bereichen. Kurze Sprints, Übungen zur Rumpf-Stabilisation und zum Kraftaufbau stehen derzeit auf dem Programm.

Die Vorbereitung auf die kommende Saison, die erst Ende Oktober beginnt, hat bereits begonnen. Drei Mal pro Woche trainieren die Spieler in Köln im Schatten des Fußballstadions. Übungsleiter ist nicht Trainer Sven Anton, sondern der Sportwissenschaftler Dr. Oliver Bloch. Bloch arbeitet für den Olympia-Stützpunkt Rheinland, in dem der Kreis Düren bekanntlich mit der Schwerpunkt-Sportart Volleyball Mitglied ist.

„Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um bei Spielern körperliche Schwachpunkte aufzuarbeiten”, erklärt Bloch, warum die Spieler schon jetzt wieder im Training sind. Während der Saison bleibe zu wenig Zeit, um beispielsweise gezielt daran zu arbeiten, dass der Rumpf stabiler ist.

Drei Mal pro Woche tanzen die Evivo-Volleyballer im Moment nach Blochs Pfeife. Für den Juli erhält jeder Spieler einen individuellen Plan, ab August beginnt die Saisonvorbereitung. Auch dann will Evivo weiter mit dem Olympiastützpunkt arbeiten. Trainer Sven Anton begrüßt die Kooperation.

„Mit dem Trainingsprogramm jetzt stellen wir sicher, dass die Spieler fit sind, wenn die Vorbereitung beginnt. Wir müssen nicht bei Null beginnen. Außerdem ist es gut, dass jetzt am Muskelaufbau gearbeitet wird. Dann ist das Verletzungsrisiko geringer, wenn die Intensität gesteigert wird.”
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