Düren - Evivo: Mit positiver Aufregung in die heiße Phase

Evivo: Mit positiver Aufregung in die heiße Phase

Von: Alexander Barth
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Voller Einsatz: Evivo Dürens US-Amerikaner AJ Nally geht in seine erste Playoff-Runde in der deutschen Bundesliga. Am 30. März geht es im Heimspiel gegen den TV Bühl. Foto: Guido Jansen

Düren. Ein freier Tag ist die willkommene Abwechslung nach einer harten Arbeitswoche – da unterscheiden sich die Bundesliga-Volleyballer von Evivo Düren nicht von der allgemeinen Wahrnehmung der Arbeitnehmerschaft. Und so nutzte auch Außenangreifer Andrew John Nally, den alle nur „AJ“ rufen, den Freitag zum Relaxen, nachdem Trainer Michael Mücke seine Männer in den Tagen zuvor mächtig gescheucht haben muss.

„Es war hart“, sagt der 25-jährige US-Amerikaner, „aber genau richtig, wenn man physisch fit sein will für das wichtige Spiel.“

Dieses Spiel, das ist das erste Playoff-Viertelfinale in der Volleyball-Bundesliga am Sonntag, 30. März (18 Uhr), gegen den TV Bühl. Ein Spiel, in das die Dürener ohne ihren stärksten Angreifer Sebastian Gevert gehen müssen. Der Chilene fällt wegen eines Knorpelschadens im Hüftgelenk aus, er wird Anfang April operiert. Ein herber Verlust, aber AJ Nally will wie sein Trainer Michael Mücke und die Teamkollegen lieber nach vorn schauen. Er ist „positiv aufgeregt“ vor der heißen Phase der Saison, wie er sagt. Es ist sein erstes Ausscheidungsspiel in der Bundesliga.

Playoff-Erfahrung hat er hingegen in seiner Heimat gesammelt, wo er zweimal mit seinem Universitätsteam den nationalen Titel holte. „Playoff ist wie ein neuer Wettbewerb“, weiß der Mann aus Rochester im Bundesstaat New York, „Alle Teams fangen wieder bei Null an. Du kannst schnell zum Erfolg kommen, aber es kann auch ebenso schnell vorbei sein.“

In der anstehenden Trainingswoche soll das Spielerische wieder mehr im Vordergrund stehen, weiß Nally. „Wir werden uns tauf Bühl einstellen, aber auch unser eigenen Ding an den Start bringen.“ Mit dem Verlauf seines ersten Jahres in Deutschland ist der 25-Jährige zufrieden, persönlich wie sportlich. „Ich habe mich gut im System des Trainers zurechtgefunden. In Düren fühle ich mich wohl, das Umfeld stimmt. Und die tollen Fans haben es verdient, dass wir ihnen in der Playoff-Runde etwas bieten.“ AJ Nally lächelt und sagt: „Dafür verzichte ich auch gerne auf freie Tage.“

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