Düren - Evivo in der Play-off-Runde gegen Friedrichshafen

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Evivo in der Play-off-Runde gegen Friedrichshafen

Von: sis
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Düren. Volleyball-Bundesligist Evivo Düren hat am Samstagabend aus eigener Kraft die Play-off-Runde erreicht.

Der dreifache Deutsche Vizemeister gewann beim VC Gotha mit 3:2 (25:20, 25:23, 20:25, 22:25, 15:9) und wird als Tabellensiebter in die Runde der besten acht Teams starten.

Am Wochenende 10./11. März muss er zum VfB Friedrichshafen reisen, zwischen dem 13. und 15. März wird das Rückspiel in Düren ausgetragen. Steht es dann 1:1, findet das entscheidende dritte Spiel am Wochenende danach wieder am Bodensee statt.

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde war klar: Der Sieger der Partie Gotha - Düren würde sich automatisch für die Play-off-Runde qualifizieren, der Verlierer musste darauf hoffen, dass der VfB Friedrichshafen beim Tabellenneunten CV Mitteldeutschland gewinnen würde. Und das tat der VfB eben nicht: Er verlor 2:3. Demzufolge ist Gotha draußen, Mitteldeutschland als Tabellenachter in der Play-off-Runde.

Zum Verlauf der beiden für Düren entscheidenden Spiele im Osten der Republik:
Düren gewann in Gotha den ersten Satz mit 25:20, der VfB setzte sich in Spergau knapp mit 28:26 durch. Im zweiten Abschnitt behielten die Dürener besonders in der Schlussphase die Nerven. Der Lohn: Die 2:0-Satzführung mit dem 25:23.

In Spergau bahnte sich derweil die Sensation an: Die Spieler des CV Mitteldeutschland führten im zweiten Satz 20:12, ließen sich durch den 21:21-Ausgleich nicht beirren und glichen mit 25:21 zum 1:1 nach Sätzen, ritten auf der Erfolgswelle weiter und gingen mit dem 25:18 in Führung.

In Gotha hätte Düren in eben dem dritten Satz den Einzug in die Play-off-Runde perfekt machen können. Düren führte bei der zweiten Technischen Auszeit 16:9. Doch dann gelangen dem Team nur noch vier Punkte: 20:25. Im vierten Satz ging Düren zunächst in Führung, dann aber besannen sich die Hausherren wieder auf ihre Tugenden und glichen mit dem 25:22 zum 2:2 aus.

Derweil kämpfte der VfB um den Satzausgleich, als Evivo im entscheidenden Tiebreak 3:0 in Führung ging. Und diesen Vorsprung gaben die Rheinländer nicht mehr ab: 15:9 bewiesen sie Nervenstärke im fünften Abschnitt. Starke Nerven besaßen auch die Mitteldeutschen in Spergau: Sie entschieden den Tiebreak mit 15:11 für sich, düpierten den VfB.

Düren hatte es selbst in der Hand, die Runde der letzten acht Teams zu erreichen. Düren schaffte es. Und die mitgereisten Fans feierten Mannschaft und Trainer.
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