Düren - Evivo hat die Punkte aus Bühl fest eingeplant

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Evivo hat die Punkte aus Bühl fest eingeplant

Von: Guido Jansen
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Musste wieder die Hauptlast im Dürener Angriff tragen: Evivo-Kapitän Christian Dünnes. Foto: Guido Jansen

Düren. Sie hatten sich die Türe zum Sieg aus eigener Kraft auf gestoßen. Allerdings haben es die Volleyballer von Evivo Düren nicht geschafft, den entscheidenden Schritt über die Schwelle zu tun. Mit 2:3 verlor Evivo das ewig junge Duell gegen den SCC Berlin.

Düren bleibt in der Tabelle auf Platz sechs. Die Chance, Boden im Rennen um Platz vier gut zu machen, hat die Mannschaft allerdings liegen lassen. „Wir haben den Jungs direkt nach dem Spiel gesagt, das die Niederlage nicht schlimm ist”, schilderte Trainer Sven Anton seine Ansprache kurz nach dem Matchball. „Viel wichtiger für uns ist das Auswärtsspiel in Bühl”, so der Trainer weiter. Heute reist der Evivo-Tross gen Schwarzwald. Morgen um 20 Uhr steht dort das Duell gegen den TV Bühl an.

Das Bühl-Spiel hat aus Dürener Sicht nicht nur Priorität, weil es das nächste ist. In Antons Plan war die Auswärtspartie auch schon wichtiger, bevor es zu Hause gegen den SCC ging. „Es nutzt uns gar nichts, gegen Berlin zu gewinnen und dann in Bühl zu verlieren”, sagte der Trainer.

Die Volleyballer von der Rur müssen sich in dieser Saison darauf verlegen, gegen die stärker gewordene Konkurrenz aus dem Mittelfeld zu bestehen, statt die Favoriten zu stürzen. Mit Berlin und Unterhaching hat Düren in der Rückrunde zwei Spitzenmannschaften hinter sich, es fehlt noch der VfB Friedrichshafen Mitte März. Aber: Moers, Bottrop, Netzhoppers und Rottenburg sind die Namen der Gegner aus den Schlüsselspielen. Und morgen eben Bühl. Gewinnt Evivo sie alle, dann erreicht die Mannschaft das Ziel Platz vier. Das ist die bestmögliche noch erreichbare Ausgangslage für die Endrunde. Unter Druck sieht Anton seine Mannschaft jedoch nicht. Aufgrund einfacherer Rechenspiele.

„Wenn wir Fünfter werden, spielen wir im Viertelfinale gegen den Vierten. Da ist kein großer Unterschied”, so Anton. Die besser platzierte Mannschaft hat im Fall eines entscheidenden dritten Spiels Heimrecht. Und reicht es dann doch nur zu Platz sechs, dann wird der Gegner höchst wahrscheinlich SCC Berlin heißen. „Beide Spiele waren äußerst knapp.

Wir wissen, dass wir sowohl in Berlin gegen den SCC gewinnen können als auch bei uns.” Deswegen verwundert der dringliche Wunsch von Berlins Manager Kaweh Niroomand auch nicht. „Ich will im Viertelfinale auf keinen Fall gegen Düren spielen”, sagte der starke Mann der Berliner nach dem knappen Sieg gegen Düren. Denn das größere Steigerungspotenzial im Vergleich beider Teams bringt eindeutig die jüngere Mannschaft aus Düren mit sich.

„Sie haben enorm stark verteidigt und geblockt”, sagte SCC-Trainer Mark Lebedew. 21 direkte Blockpunkte sind ein außergewöhnlich hoher Wert. Diese Leistung muss Düren wieder aufs Parkett bringen, wenn es morgen gegen die Ex-Spieler Heriberto Quero und Vladimir Rakic geht. Die Gefahr, dass Evivo ob der starken Leistung gegen Berlin mit zu viel Zufriedenheit in das Bühl-Spiel geht, sieht Anton nicht. „Im Angriff konnten wir nicht zufrieden sein. Das müssen wir in Bühl besser machen.”
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