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Evivo: Halbfinale bringt Sponsorengeld

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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So hoch wie der Ball in der Luft, hingen die Trauben für Michael Olieman (rechts), Matthew Young und die übrigen Evivo-Volleyballer am Sonntag in Königs Wusterhausen. Foto: Rudi Bartgens

Düren. Der Geschäftsführer wünscht sich für die Play-off-Runde zwei Heimspiele. Doch dieser Wunsch von Rüdiger Hein geht nur in Erfüllung, wenn die Volleyballer von Evivo Düren das Viertelfinale überstehen.

Denn nach der zweiten 0:3-Niederlage gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen ist der Zug Richtung Platz 4 abgefahren. Den Moerser SC kann Düren angesichts des Satzverhältnisses beider Teams nicht mehr einholen. Und da die vier ersten Mannschaften der Hauptrunde im eventuell entscheidenden dritten Viertelfinalspiel Heimrecht besitzen, muss Evivo schon siegen, um den nicht nun aus sportlichen, sondern auch aus finanziellen Aspekten geäußerten Geschäftsführer-Wunsch zu erfüllen. Denn erreicht Evivo das Halbfinale, fließen auch mehr Sponsorengelder.

Sicher ist zur Zeit auch nur ein weiterer Fakt: Düren kann nicht mehr in die Play-down-Runde abstürzen. Bei zwei noch ausstehenden Partien beträgt der Abstand zu Platz neun sechs Punkte.

Düren sollte aber die beiden letzten Hauptrunden-Partien in der Arena gegen den TV Rottenburg und in Bottrop gewinnen. Dann bestünde die Möglichkeit, als Tabellenfünfter auf den MSC im Viertelfinale zu treffen. Und der Gast aus Moers scheint durchaus die machbarere Alternative zu sein. Denn ansonsten drohen der VfB Friedrichshafen, Generali Haching oder der SCC Berlin. Und gegen diese Mannschaft hat Düren in dieser Spielzeit keinen Sieg eingefahren.

„Ich bin gewaltig enttäuscht wegen des 0:3 in Königs Wusterhausen, zumal jetzt das Ziel Halbfinale in weitere Ferne gerückt zu sein scheint”, macht Rüdiger Hein keinen Hehl aus seinem Frust. Er weiß aber auch: „Die Spieler sind ja auch nicht zufrieden.” Und so soll in dieser Woche mit den Volleyballern ein Gespräch stattfinden, damit die selbstgesteckten Ziele nicht verfehlt werden. Kritik wird angesichts der schwankenden Leistungen der gesamten Mannschaften, aber auch von einzelnen Spielern geäußert werden, aber wichtig ist vor allem: „Wir wollen die Spieler anspornen.”
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