Radarfallen Blitzen Freisteller

Evivo: Fast alle sind verletzt

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
evivo27_bu
Ilja Wiederschein (links), hier bei einer Auszeit mit Christian Dünnes und Trainer Sven Anton, ist nun auch noch Foto: Guido Jansen

Düren. Eigentlich hätten die Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren allen Grund, mit Freude und Optimismus in das am Samstag beginnende Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft zu gehen.

Der Ton ist aber ein anderer: „Ich kann´s nicht mehr hören”, sagt Geschäftsführer Rüdiger Hein zu der Tatsache, die allen in und um die Mannschaft herum schwer auf dem Magen liegt. „Ständig kommen neue Probleme dazu”, so der Geschäftsführer weiter. Die Rede ist natürlich von den Verletzungsproblemen, die der Mannschaft vor dem ersten Viertelfinalspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen am Samstag um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren zu schaffen machen.

Zu den diese Woche in den DN bereits aufgelisteten Verletzten gesellt sich höchst wahrscheinlich jetzt auch noch endgültig Ilja Wiederschein. Der routinierte Spielmacher war diese Woche wegen seiner Knieprobleme geschont worden. Donnerstag hatte Wiederschein mittrainiert und schnell wieder abgebrochen. „Das hat keinen Sinn”, sagte der 32-Jährige. Einen Versuch will Wiederschein mit stark bandagiertem Knie noch wagen. Viel Hoffnung hat Dürens erfahrenster Spieler allerdings nicht. „Ich denke, dass die Saison für mich vorbei ist. Der Meniskusschaden wird wahrscheinlich bald operiert werden müssen.”

Wenigstens ist Sebastian Kühner, Dürens anderer Spielmacher, mittlerweile wieder auf dem Damm. Auch er hat zuletzt wegen Knieproblemen pausieren müssen, konnte aber jetzt definitiv Entwarnung geben. Neben Wiederschein und den Lazarett-Dauerkandiaten Alexander Mayer und René Reinaerts ist jetzt auch Michael Olieman zurück auf der Liste der angeschlagenen Spieler.

Der niederländische Nationalspieler hat seine Rückenprobleme auskuriert und sollte vergangenes Wochenende gegen Wuppertal erstmals über längere Strecken spielen. Die Pläne mit Olieman als Geheimwaffe lagen schon in des Trainers Schublade. Jetzt plagt sich der Linkshänder mit einem angeschlagenen Fußgelenk. Und als würde das nicht reichen, hat sich Nikolai Kracht krank gemeldet. Der Mann, der aufgrund des großen Verletzungspechs im Dezember so großartig eingesprungen war, fehlt jetzt möglicherweise auch noch.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert