Evivo: Drei starke Angreifer gegen Haching

Von: Guido Jansen
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Beim Hispiel in Haching war der Dürener Block nicht immer synchron. Heute wollen es Michael Olieman, Jaromir Zachrich und Christoph Eichbaum (von links) besser machen. Foto: Guido Jansen

Düren. Gute Mannschaften haben ein oder zwei Angreifer für besonders schwere Aufgaben auf dem Feld. Das ist derzeit auch beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren der Fall. Für Dürens Gegner Generali Haching gilt das nicht. Am Samstag ab 19.30 Uhr stehen sich die Mannschaften in der Arena Kreis Düren gegenüber.

Außer Reichweite

„Bei Haching ist jeder Angreifer stark”, sagt Evivo-Kapitän Christian Dünnes vor der Partie. Das macht die Sache so schwierig. Vor Jahresfrist waren Evivo und die Hachinger sportlich noch auf Augenhöhe. Finanziell - das sei am Rande erwähnt - waren die Bayern schon damals außer Reichweite. Düren konnte das Heimspiel in der Liga knapp 3:2 gewinnen, Haching hat kurz darauf das Pokalfinale gegen Düren 3:2 für sich entscheiden.

Seit dem ist es nie mehr knapp geworden. Drei Siege im Halbfinale der vergangenen Saison, ein deutlicher Sieg in der Hinrunde zuletzt - die Mannschaft um den ehemaligen Dürener Spieler Max Günthör ist deutlich vorweg. Dafür gibt es Gründe. Die Bayern haben mehr Geld, mehr Profis und deutlich weniger Verletzungspech als die Rheinländer.

Vier Siege in Folge

Möglicherweise ist die Diskrepanz zwischen beiden Teams zuletzt aber wieder ein bisschen kleiner geworden. Das liegt nicht daran, dass Günthör und Co. nachgelassen haben. Vielmehr ist Düren nach dem Tiefpunkt vor einem Monat immer besser geworden. Vier Siege in Folge in der Bundesliga geben Evivo neues Selbstvertrauen. „Es fühlt sich einfach anders an, wenn du weißt, dass du zuletzt wichtige Spiele gewonnen hast”, sagt Block-Spieler Felix Isaak. Heute kann die Mannschaft von Trainer Sven Anton einen Testlauf ohne Druck starten. Die Gäste sind klarer Favorit. „Es muss sicher einiges zusammen kommen, damit wir Haching in Bedrängnis bringen können”, sagt Dünnes. „Aber genau das werden wir versuchen”, so der Mann, der im Sommer zum heutigen Gegner wechselt.

Die Motivation für Düren ist ihm deswegen nicht abhanden gekommen. Bei den wichtigen Heimsiegen über Bottrop und Mitteldeutschland hat der 26-Jährige direkt nach seiner Verletzungspause wieder eine tragende Rolle gespielt. Heute wird das nicht anders sein. Wichtig ist, dass bei Evivo neben Dünnes noch andere Spieler Verantwortung im Angriff übernehmen. Mittelblocker Jaromir Zachrich hat das zuletzt immer getan. Neuzugang Kamil Kacprzak konnte andeuten, dass er dazu im Stande ist. Dünnes, Zachrich und Kacprzak - Evivo hätte drei starke Angreifer auf dem Feld. Und das wäre auch für Haching ein ernsthaftes Problem. Denn Düren wäre dann im Angriff mehr als nur eine gute Mannschaft.
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