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Evivo: Die Berliner fürchten den Fluch der Arena

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Bedröppelte Mienen waren Sonntag, am Mittwoch sind fröhliche Gesichter angesagt: Evivo erwartet um 19.30 Uhr den SCC Berlin.

Düren. Die Bilanz spricht für Evivo Düren: Drei Spielzeiten hintereinander scheiterte der SCC Berlin in der Play-off-Runde an Evivo Düren. 2005, 2006 und 2007 mussten die Charlottenburger den Traum vom Einzug in die maximal fünf Endspiele begraben. Egal, ob Berlin das erste Halbfinalspiel gewann oder verlor: Am Ende hieß der Sieger Düren.

Der letzte Sieg der Hauptstädter datiert aus der Play-off-Runde 2007, der letzte Erfolg in der Hauptrunde liegt zwei weitere Jahre zurück. Folglich titelt der SCC auf seiner Internetseite: Der Fluch der Arena.

Ihn gilt es also zu besiegen. Und deshalb sagt Berlins Manager Kaweh Niroomand: „Wir müssen Charakter zeigen und dagegenhalten.” Denn nicht nur er, sondern auch sein Trainer Michael Warm weiß: „Düren wird uns deutlich mehr abverlangen als im Hinspiel. Schließlich steht Düren mit dem Rücken zur Wand und jeder Punkt von uns wird den Druck weiter erhöhen. Daher gehe ich davon aus, dass sie am Mittwoch alle Kräfte mobilisieren werden.”

Auch mit Unterstützung der Fans. Vor ihnen haben die Berliner gehörigen Respekt. Der Manager spricht von einer Wand, gegen die der SCC anspielen müsse. Und das erleichtere nicht unbedingt die ganze Angelegenheit. Aber wie sagte auch Jaroslav Skach, einst in Dürener Diensten: „Wir wollen ins Halbfinale und dazu müssen wir in Düren gewinnen.

Das Wörtchen „muss” benutzte auch Dürens Coach Sven Anton im Zusammenhang mit dem immensen Druck, der auf dem SCC wegen der riesigen sportlichen Konkurrenz in Berlin lastet: „Er muss ins Halbfinale, wir wollen ins Halbfinale.” Der Wille kann Berge versetzen, der Zwang jemanden zerbrechen.
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