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Evivo: Bei einer Niederlage ist Zittern angesagt

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
Ist im Angriff in Gotha geford
Ist im Angriff in Gotha gefordert: Dürens Matthias Böhme und seine Mannschaftskollegen wollen Platz sieben erreichen. Foto: Guido Jansen

Düren. Normalerweise hat Evivo Düren den Sprung in die Playoffs vor dem letzten Spieltag geschafft. Aber was ist aus Dürener Sicht in dieser Volleyball-Bundesliga-Saison schon normal? Düren steht auf dem achten und letzten Playoff-Platz. Am Samstag tritt die Mannschaft von Trainer Söhnke Hinz beim Siebten VC Gotha an.

Anpfiff ist um 20 Uhr - genau wie bei allen anderen Partien in der Bundesliga am letzten Spieltag vor dem Beginn der Playoffs.

Gewinnt Düren, dann zieht das Team an Gotha vorbei auf Platz sieben. Verliert die Mannschaft, dann ist Zittern angesagt. Normalerweise kann der Neunte CV Mitteldeutschland nicht mehr am Verlierer der Gotha-Düren-Partie vorbei ziehen. Denn das Team aus Sachsen-Anhalt, punktgleich mit Gotha und Düren, hat den Meister VfB Friedrichshafen zu Gast.

Hauptangreifer verletzt

Eine Niederlage wäre normal. Mitteldeutschland hat ein deutliches schlechteres Satzverhältnis und würde Neunter bleiben. Auf den zweiten Blick ist ein Sieg für den CVM nicht völlig abwegig. Friedrichshafen schlägt sich derzeit mit großen Verletzungssorgen herum.

Die beiden Hauptangreifer sind verletzt. Das schwächt selbst ein so starkes Team wie den Meister vom Bodensee. Außerdem ist der VfB sicher Zweiter, kann weder nach oben, noch nach unten rutschen. Das letzte Spiel der regulären Saison ist für Friedrichshafen schlicht bedeutungslos. Zumal es nur verständlich wäre, wenn der VfB de Partie in Schon-Haltung angehen würde.

Am Mittwoch hat der Meister im Viertelfinale der Champions League auswärts in Russland gegen Zenit Kazan gespielt und verloren. Dass auch der VfB anfällig ist, wenn er ein stressiges Programm mit weiten Reisen hat, hat die Hinrunde gezeigt. Damals unterlag die Mannschaft auswärts in Gotha.

„Wir haben es selbst in der Hand”, sagte Dürens Trainer Söhnke Hinz. Ein Sieg in Thüringen und das Rechnen hätte sich erledigt. Allerdings liegt der Druck bei Evivo. Die Mannschaft hat über lange Strecken der Saison enttäuscht. Viele Schlüsselspiele konnte Düren nicht gewinnen. Jetzt folgt der nächste und letzte Versuch, eine wichtige Partie positiv zu gestalten.

Thüringer haben Rückenwind

Die Ausgangsbasis für Gotha ist komplett anders. „Wir waren vor der Saison ein Abstiegskandidat. Dass wir jetzt die Playoffs schaffen können, ist großartig für uns”, berichtete der ehemalige Dürener Michael Andrei. Die Thüringer haben Rückenwind und im Hinterkopf die Erinnerung an das Hinspiel.

Damals gewannen Andrei und Co. glatt mit 3:0 in Düren. Evivo lieferte damals die schlechteste Saisonleistung ab. Phasenweise konnte sich das Team von Söhnke Hinz seit dem steigern. Beispielsweise beim starken 3:1-Auswärtssieg in Königs Wusterhausen. Konstant bergauf ging es jedoch nie. Vor knapp zwei Wochen spielte Düren auswärts gegen Rottenburg wieder erschreckend schwach.

Es wäre mehr als schmeichelhaft, wenn Evivo die Endrunde so gerade erreicht, weil es am vorletzten Spieltag den sieglosen Tabellenletzten Bottrop geschlagen hat.
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