Evivo bastelt am Kader der Zukunft

Von: Guido Jansen
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Viel Fahrtstrecke, viele Sätze, viel Grund zu feiern: Die Dürener Fans waren nach dem 3:2-Erolg bei den Netzhoppers hoch zufrieden. Foto: Guido Jansen

Bestensee/Düren. „Dann schon mal frohe Ostern.” So sind die Fans des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren in den frühen Morgenstunden nach dem so wichtigen Sieg ihrer Mannschaft bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen auseinander gegangen.

Der lautstarke Haufen der 20 Schlachtenbummler, die in der Landkost-Arena in Bestensee dabei waren, als Evivo das Saisonziel erreicht hat, kann jetzt für ein paar Tage seine Stimmbänder schonen. Denn über Ostern muss Evivo nicht ran - dem 3:2-Sieg im zweiten Viertelfinalspiel über die Netzhoppers sei Dank.

Erst am kommenden Mittwochabend geht es weiter. Dann steht das erste von fünf möglichen Halbfinalspielen gegen Generali Haching an. Die Uhrzeit des Anpfiffs in der Nähe von München steht noch nicht fest. Dafür ist klar, dass das erste Heimspiel der Serie am Samstag darauf um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren steigen wird. Damit hat Evivo das Saisonziel erreicht.

„Die vergangene Saison war für mich bis hierher genau so verlaufen”, sagte der niederländische Mittelblocker Renzo Verschuren. Mit dem Moerser SC hatte er das Pokalfinale gegen Haching verloren und war im Viertelfinale auf die Netzhoppers getroffen. „Jetzt bin ich ein Stück weiter und damit sehr glücklich.” Mit Moers war Verschuren vor einem Jahr überraschend im Viertelfinale gescheitert.

Die Fans haben eine kurze Verschnaufpause, bei der Mannschaft gehen die Vorbereitungen unmittelbar los. Schon am Freitag wurde mit Blick auf die Revanche gegen Generali Haching, dem Team, das Evivo Anfang März den Pokalsieg vor der Nase weggeschnappt hat, trainiert. Düren hat jetzt einen Vorteil auf seiner Seite: Die Mannschaft ist nicht mehr der Favorit. Der Druck ist - im Gegensatz zur Serie gegen die Netzhoppers - weg.

Die Hachinger wollen das Finale erreichen und nach dem Meistertitel greifen. „Wir wollen erst mal ein Spiel aus der Serie gewinnen”, sagte Trainer Sven Anton nach dem Sieg in Bestensee. Der Hintergrund dieser genügsam daherkommenden Ansprüche: Gewinnt Evivo ein Spiel, dann ist so gut wie sicher gestellt, dass die Serie über vier Spiele geht und man damit ein zweites Mal in die Arena Kreis Düren zurück kehrt.

Eine Möglichkeit hat Anton dabei gar nicht eingerechnet. Drei Dürener Siege würden bedeuten, dass Evivo sich auch ohne zweites Heimspiel freuen kann.

Apropos freuen: „Erst freuen, dann verhandeln.” Diese Devise gab am Freitag der sportliche Leiter Goswin Caro aus. Mit dem Ende des Viertelfinales wollen die Verantwortlichen beginnen, am Kader für die kommende Saison zu basteln. Die Gespräche mit dem aktuellen Personal stehen an. Nur Fabian Kohl, Christian Dünnes und Ilja Wiederschein haben einen Vertrag für die kommende Saison. Eines der ersten Gespräche wird das mit Trainer Sven Anton sein. „Es würde mich wundern, wenn wir uns nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können”, so Geschäftsführer Rüdiger Hein. „Beide Seiten gehen mit der Absicht in die Gespräche, die Arbeit fortzusetzen.”
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