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Ein Unwort in Düren: Verletzungen

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:

Düren. Die Richtung ist klar: Evivo Düren will in das Halbfinale. So lautet das Saisonziel seit dem ersten Aufschlag zur Spielzeit 2009/2010. Die Zielrichtung hat sich auch in dieser Woche nicht geändert, obwohl: „Ich kann das Wort Verletzungen nicht mehr hören”, sagte Geschäftsführer Rüdiger Hein.

Evivo Düren vermeldet die beiden nächsten Problemfälle ausgerechnet vor der entscheidenden Saisonphase: Die Zuspieler Ilja Wiederschein und Sebastian Kühner plagen sich mit Kniebeschwerden herum. Bei Ilja Wiederschein sind sie gar so gravierend, dass der Einsatz am heutigen Samstag im ersten Play-off-Spiel (von möglichen drei Partien) gegen die Netzhoppers mehr als am seidenen Faden hängt. Ein altes Meniskusproblem ist wieder aufgebrochen.

Folglich bat Trainer Sven Anton Tilo Koch zu den Übungseinheiten. Der frühere Zuspieler von Evivo stellt in der Regionalliga-Reserve des Dürener Turnvereins. Über Spielpraxis verfügt er also, könnte zumindest ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren als Auswechselspieler fungieren.

Die Last der Verantwortung liegt aber nach Stand der Dinge in den Händen von Kühner. Der 23-Jährige, der Ilja Wiederschein beerben soll, ist denn auch angesichts der beiden 2:3-Niederlagen in der Normalrunde gegen die Ostdeutschen heiß: „Unsere Motivation wird sicher sehr hoch sein”, kündigt Kühner der Mannschaft des früheren Trainers Mirko Culic eine trotz der Verletzungsprobleme zuversichtliche Evivo-Formation an.

„Wir denken weiter positiv”, strahlt Sven Anton Optimismus aus. „Wir sind individuell und auch als Mannschaft eigentlich stärker”, ist der Coach überzeugt. Dass es dennoch zwei Niederlagen gegen die Netzhoppers setzte, lag eher an Evivo als den Spieler aus Königs Wusterhausen: „Sie haben uns nicht geschlagen, wir haben uns jeweils selbst besiegt.”
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