Dürens Volleyballern droht der „Kniefall”

Von: pl
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„Komm Brüderchen...” Artur Augustyn lässt Zuspieler Ilja Wiederschein hochleben. Foto: Sistemich

Düren. Das Play-Off-Viertelfinale in der Volleyball-Bundesliga droht für Evivo Düren zum „Kniefall” zu werden. Beide Spielmacher klagen über Blessuren an dem wichtigen Gelenk. Ilja Wiederschein hatte Trainer Sven Anton deswegen für die Partie gegen den Tabellenletzten, die „Titans” aus Wuppertal, vorsichtshalber auf die Ersatzbank beordert.

Sebastian Kühner sollte die Bälle verteilen. Das tat er auch bis zum Ende des zweiten Satzes bravourös, saß dann aber nach der Pause plötzlich auf der Bank - Ilja Wiederschein musste ran - trotz einer Innenbanddehnung.

Und Kühner? „Ich habe einen Ausfallschritt gemacht - und zack”, beschrieb er die Szene, die ihn zum Aufgeben zwang. Eine Untersuchung soll am Montag Klarheit darüber bringen, wie schlimm es um das Knie bestellt ist. Das wäre bitter, sollte Düren mit zwei angeschlagenen Zuspielern in die Play-Off-Runde gehen müssen.

Wer der Gegner am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, in der Arena Kreis Düren, sein wird, entscheidet sich erst am Montag. Die Volleyball-Liga befindet darüber, ob dem insolventen VC Franken die Lizenz entzogen wird. Passiert das, rückt Königswusterhausen vor auf Platz 6. Und Sven Antons Traumkonstellation wäre Wirklichkeit. „Ich will unbedingt gegen KW spielen”, sagt er mit Blick darauf, dass ihm mit Evivo noch nie ein Sieg gegen die vom früheren Dürener Coach Mirko Culic trainierten Wusterhausener gelungen ist.

Gegen die harmlosen Wuppertaler gelang dies am Samstagabend vor 1400 Zuschauern beim 3:1-Sieg auch mit einem angeschlagenen Ilja Wiederschein. Denn Christian Dünnes zeigte sich wieder in Punktelaune. Fast die Hälfte der Attacken lief über ihn. Der andere Punktelieferant, Jan Umlauft, hatte „Höhen und Tiefen”, wie Anton befand. „Wir haben aber versucht, immer konzentriert zu sein”, wehrte sich Umlauft gegen Vermutungen, man habe die Wuppertaler auf die (zu) leichte Schulter genommen: „Die haust Du auch nicht mal eben mit 15 Punkten weg.”
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