Der Block bleibt Evivos schwacher Punkt

Von: Peter Leuchter
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Luftkampf am Netz: Dürens Christian Dünnes kann den Ball erfolgreich in das Hachinger Feld bugsieren, nach drei Sätzen hatten die Gastgeber aber Grund zum Jubeln.

Düren. „Es ist so frustrierend. Du bist dran. Und dann unterlaufen Annahmefehler in Serie oder wir spielen Bälle nicht aggressiv genug aus - und dann liegst Du wieder ein paar Punkte zurück.” Evivos Trainer Sven Anton haderte einmal mehr mit den „Kleinigkeiten”, die in einem Volleyballspiel oft den Unterschied ausmachen.

Die führten auch bei Generali Haching am Sonntagnachmittag zur 0:3-Niederlage (17:25, 19:25, 22:25). 0:3! Das hört sich glatt an. „Auf´m Blatt liest sich das aber schlimmer, als es in Wirklichkeit war”, wollte Anton dann doch nicht alles in Grund und Boden verdammt sehen.

Als „starting-six” vertraute der Coach den Mittelblockern Jaromir Zachrich und Felix Isaak. Christoph Eichbaum und Christian Dünnes sollten Druck auf den Außenpositionen machen, und Michael Olieman spielte diagonal zum jungen Merten Krüger auf der Zuspielposition. Und Krüger knüpfte mit seinem Passspiel da an, wo er am Mittwoch gegen Olympia Berlin aufgehört hatte!

Anton sah jedenfalls keinen Grund, Ilja Widerschein einzuwechseln, etwa um neuen Pep ins Angriffsspiel oder Haching aus dem Rhythmus zu bringen. Denn obwohl Haching - wie Evivo - den Kader quasi runderneuert hat, lief es beim Gastgeber schon bedeutend runder.

„Haching hat auch gestandene Spieler verpflichtet”, sieht Anton einen großen Unterschied zwischen seinen und Generalis Neuzugängen. Das zeige sich aber nicht nur in der Qualität. „Die kosten auch richtig Geld”, spielt Anton auf das dickere „Portemonnaie” der Hachinger Sponsoren an.

Den Unterschied machten aber handfestere Faktoren aus. „Wir verlieren das Spiel weiter im Block”, sah Anton die Gastgeber sogar aus eher schlechten Annahmen noch sicher punkten. Und als es im dritten Satz endlich einmal zu einer 14:11-Führung reichte, war es wieder eine Serie von Annahmefehlern, die Haching zum 15:15 ausgleichen und schließlich auf 17:15 vorbeiziehen ließ.

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass es am Mittwoch bei SCC Berlin ein wenig besser läuft. „Wir lernen schließlich aus unseren Fehlern. Und der SCC hat uns immer gelegen”, will sich Anton nicht schon im Vorfeld mit einer Niederlage anfreunden. Am heutigen Montag geht´s direkt von Haching nach Berlin. Dort wird Anton das Team zweimal zum Training bitten. Der Schwerpunkt ist klar: Block und Annahme!
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