Düren - Dem „Angstgegner” eine Lektion erteilt

Dem „Angstgegner” eine Lektion erteilt

Von: Peter Leuchter
Letzte Aktualisierung:

Düren. Der erste Schritt in Richtung Halbfinale ist geschafft. Volleyball-Bundesligist Evivo Düren hat die erste Viertelfinalpartie gegen „Angstgegner” Netzhoppers Königs Wusterhausen deutlich mit 3:0 (25:23, 25:19, 25:18) gewonnen.

Schon am Mittwoch kann Düren das Halbfinale perfekt machen, in Königs Wusterhausen. Gelingt das nicht, kommt es am Samstag in Düren zur entscheidenden dritten Partie. Potentieller Gegner im Halbfinale wäre Generali Haching, mit dem Düren spätestens seit dem 2:3 im Pokalfinale eine Rechnung offen hat.

Trainer Sven Anton hatte die Aufstellung kräftig durcheinandergewirbelt. Für den verletzten Spielmacher Ilja Wiederschein, der Dienstag am Meniskus operiert wird, zog Bastian Kühner die Fäden. Top-Scorer Christian Dünnes wich auf die Außenangreiferposition aus, um auf der Diagonalen die Premiere Michael Oliemans zu ermöglichen - die von Erfolg gekrönt war. Olieman brachte mit seiner unaufgeregten Art viel Ruhe ins Spiel, schlug weniger brachial als überlegt. „Ich bin bei vielleicht 70 Prozent und hoffe der Mannschaft in Zukunft noch mehr helfen zu können”, lässt sich der lange verletzte Niederländer Platz nach oben.

Die „Netzhoppers” vertrauten wie immer auf ihre „Gummiabwehr”. Am Ende des zweiten und dritten Satzes unterliefen ihnen aber zu viele Fehler im Angriff. Auch bei Matthias Böhme, der in der Normalrunde Düren noch fast im Alleingang besiegt hatte, ließ die Konzentration stark nach.

Sven Anton sprach von einem „verdienten Erfolg und hob die „mannschaftliche Geschlossenheit” heraus. Die förderte vor allem Kühner, der die Bälle gleichmäßig auf alle Angreifer verteilte. Zuletzt hatten Christian Dünnes und Jan Umlauft die Hauptlast zu tragen, was Dürens Spiel ausrechenbar machte.
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