Düren - Das erste Spiel vor den eigenen Zuschauern

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Das erste Spiel vor den eigenen Zuschauern

Von: Franz Sistemich
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Zuspiel Merten Krüger, Angrif
Zuspiel Merten Krüger, Angriff Jaromir Zachrich: Evivo Düren tritt beim ersten Heimspiel als Tabellenzweiter gegen Primus Haching an.

Düren. Es können Kleinigkeiten sein, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Eine Winzigkeit, die die fehlenden Prozente rauskitzelt, die den Unterschied ausmachen, könnte die Ernährung sein. „Wenn sich Teams auf Augenhöhe begegnen, kann ie richtige Ernährung eines Profis der entscheidende Vorteil sein”, sagt Mihai Paduretu.

Der ist Trainer des Bundesliga-Spitzenreiters Generali Haching und muss sich am Samstag mit seinem Team dem Verfolger stellen. Dessen Spieler sind heiß auf die Begegnung, die am heutigen Abend um 19.30 Uhr in der Arena angepfiffen wird. Denn: Evivo Düren tritt am dritten Spieltag zum ersten Mal vor heimischem Publikum an.

„Die Jungs freuen sich richtig darauf, erstmals vor ihren Fans und dass gegen den Spitzenreiter antreten zu dürfen”, weiß Dürens Coach Söhnke Hinz. Dürens Volleyballer bestätigen den Trainer: „Ich freue mich sehr auf diese Atmosphäre”, sagt beispielsweise Matthias Böhme, der Evivos Zugang auf der Position des Diagonalangreifers.

Auf dieser Position des greift auch auf der anderen Seite des Netzes ein neuer Spieler an: Böhmes Vorgänger Christian Dünnes. Die Rückkehr des „besten Diagonalangreifers der Liga”, so Hinz, an die alte Wirkungsstätte bedeutet aber nicht das einzige Wiedersehen an diesem Abend. Christian Dünnes spielte insgesamt vier Jahre für Düren, Max Günthör blockte immerhin eine Spielzeit an der Rur. Ein Wiedersehen gibt es auch für Simon Hirsch und Tom Strohbach. Die treffen auf ihren früheren Coach. Söhnke Hinz hatte die Jungs beim VCO unter seinen Fittichen. Und das erfolgreich: „Hätte er mich nicht nach Berlin geholt, wäre ich heute nicht in Haching” lobte Strohbach seinen Ex-Trainer.

Der sieht in der heutigen Partie die Mannschaft seines ehemaligen Schützlings in der Favoritenrolle: „Haching ist neben Friedrichshafen der Top-Favorit der Liga, hatte bisher keinen Schwachpunkt, verfügt über eine stabile Annahme, besitzt mit dem slowakischen Nationalspieler Branislav Skladany den besten Steller der Liga, hat Christian Dünnes, verfügt über gute Auswechselmöglichkeiten und hat den VfB 3:1 besiegt.” da stellt sich die Frage: Kann Söhnke Hinz überhaupt noch ruhig schlafen? Die Antwort ist eindeutig: „Natürlich.”

Und warum? Hinz: „Wir haben nichts zu verlieren. Haching ist der Favorit. Wir können unbeschwert aufspielen und sind hoch motiviert.” Evivo will mit begeisterten Fans im Rücken - „Wir hoffen auf mindestens 2000 Zuschauer.” (Hinz) - seine Stärken ausspielen und die der Hachinger nicht zur Geltung kommen lassen. Beispielsweise mit Aufschlägen: Beim 3:0 in Spergau trafen Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich und Kollegen die Bälle, wie sie wollten, setzten die Gastgeber unter Druck. Fortsetzung am Samstag erwünscht.

Druckvolle Dürener Aufgaben hätten den charmanten Vorteil, dass nach einer schwächeren Annahme Skladany nicht so viele Optionen im Angriff hat, denn: „Christian Dünnes ist nicht der einzige Angreifer, der für Haching punktet. Wir müssen auf jeden fall verhindern, dass Generali schnell angreifen kann”, sagt Hinz: „dann können wir gegen dieses Top-Team bestehen.”

Dass die richtige Ernährung die Kleinigkeit ist, die die Partie am Samstag entscheidet, kann dagegen ausgeschlossen werden. Die richtige Ernährung ist bei Evivo Düren ebenfalls gang und gäbe. Wie sagte Hinz beim „Talk im Bus” mit unserer Zeitung: „Pommes Frittes mit Schnitzel gibt es bei uns höchstens nach einem Spiel.”
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