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Champions League ist noch kein Thema

Von: jan
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Das Dürener Trikot hat Michael Olieman (Zweiter von links), hier nach dem 3:0-Sieg in Berlin, schon getragen. Jetzt hofft der Niederländer darauf, bald auf dem Feld zu stehen. Foto: Guido Jansen

Düren. Das Thema wollte Rüdiger Hein nicht besprechen. „Ich habe da selbst noch keine Meinung zu”, sagt der Geschäftsführer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren auf die Frage nach einer möglichen Teilnahme an der Champions League. Dabei ist die Teilnahme an der Königsklasse des europäischen Volleyballs nur noch genau ein Spiel weg.

Der Sieger des Pokalfinales am 7. März im westfälischen Halle hat das Ticket in der Tasche.

„Es wäre ziemlich vermessen, im Vorab über Dinge zu sprechen, die nach einem möglichen Pokalsieg liegen”, so Hein. Schließlich sei die Hürde im Finale mit Titelverteidiger Generali Haching sehr hoch, ein Sieg also alles andere als selbstverständlich. Und Platz zwei im Pokal hat keinerlei internationale Konsequenzen.

„Wenn es so weit gekommen ist, dann werden wir uns über das Thema Gedanken machen. Wir konzentrieren uns erst einmal nur auf das Finale.” Die Frage, ob die Teilnahme an der Königsklasse Fluch oder Segen für Evivo ist, wird - wenn überhaupt - also frühestens nach dem 7. März diskutiert.

Die Problematik ist den Dürenern aus den Jahren 2005 bis 2007 bekannt. Die Champions League bringt die Mannschaft sportlich weiter. Gleichzeitig ist sie finanziell ein großes Zuschussgeschäft. So groß, dass Evivo nach der Teilnahme erst einmal zu einem rigorosen Sparkurs gezwungen war, der auch sportlich zwei weniger erfolgreiche Jahre folgen ließ.

Akuter ist in Düren derzeit die Frage, wie sich die Personalsituation bis zum Pokalfinale weiter entwickeln wird. Es gibt erste Anzeichen, dass sich das Lazarett bis Anfang März lichten könnte. Auf keinen Fall fit sein wird Alexander Mayer. Nach der Operation der oberen Bizepssehne des rechten Armes fällt der 23-Jährige höchstwahrscheinlich für den Rest der Saison aus.

Erste Schritte auf dem Weg der Besserung hat der Niederländer Michael Olieman gemacht. Der 26-Jährige, der vor seinen Rückenproblemen ein Angreifer von internationalem Format war, hat in dieser Woche erstmals mehrfach am Mannschaftstraining teilnehmen können. Gleichzeitig werden die schmerzenden Stellen im Rücken immer weniger. Geht die Entwicklung so weiter, dann könnte der niederländische Nationalspieler Ende Februar im Vollbesitz seiner Kräfte sein.

„Sein Ballgefühl hat er nicht verloren”, schildert Trainer Sven Anton die ersten vorsichtigen Versuche Oliemans. Bei Ren Reinaerts, der an einem Ermüdungsbruch im Sprunggelenk laboriert, und bei dem im vergangenen Jahr an Knie und Hüfte operierten Niklas Rademacher stehen weitere Untersuchungen an.
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