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Bundesliga-Saison für Evivo-Volleyballer beendet

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Das war´s! Ilja Wiederschein und Heriberto Quero (von links) können das Aus im Ringen um die Meisterschaft noch gar nicht richtig fassen. Foto: Guido Jansen

Düren. Und dann war die Saison vorbei. Felix Fischer hatte sie humorlos beendet. Mit einem krachenden Angriff über die Mitte, den die Volleyballer von Evivo Düren nicht parieren konnten. 1:3 (22:25, 25:23, 20:25, 23:25) hat Düren sein zweites Viertelfinalspiel knapp verloren und hat nun frei. Kein Trip am Ostersamstag nach Berlin, kein weiterer Kampf mit dem SCC Berlin.

„Sie waren im Endeffekt etwas besser als wir und haben deshalb verdient gewonnen”, bilanzierte Dürens Trainer Sven Anton ein letztes Mal für diese Saison.

Düren lieferte einen großen Kampf. Allerdings hatten die Berliner mit toller Block- und Feldabwehr zu häufig eine passende Antwort. „Wir haben sehr hart dafür gearbeitet, in dieser Halle endlich einen wichtigen Sieg zu landen”, sagte ein sichtlich erleichterter Berliner Trainer Michael Warm.

Wie schon im Hinspiel in Berlin war es, neben der souveränen Leistung der Berliner erneut das Vergeben von guten Chancen auf Dürener Seite.

Im ersten Satz war es vor allem Berlins Block-Monster Markus Böhne, den Düren nicht in den Griff bekommen konnte. Am Satzende schlug der 2,10-Meter-Riese mehrfach gnadenlos zu. Zu hoch und zu heftig für Düren.

Satz zwei gehörte zu dem Intensivsten und Niveauvollsten, dass die Zuschauer in der Arena seit langem zu sehen bekommen haben. Zunächst beeindruckte der SCC mit starker Feldabwehr gegen energische Dürener Angriffe.

Die Gäste führten 10:8, Evivo war jedoch im Spiel. Spätestens nach einem Block von Malte Holschen gegen Markus Böhme und einer Aufschlagserie von Heriberto Quero. Da lag Düren 20:14 vorne, durfte den Satzgewinn trotzdem noch nicht feiern. Denn Berlin wechselte den Kandier Mark Dodds ein.

Bei seinen starken Aufschlägen verteidigte Berlin erneut klasse und glich zum 23:23 aus. Dann erst durfte Düren sich über die Rückkehr in die Partie freuen, als Berlins Angreifer Jiri Popelka die Netzantenne traf und so das 25:23 für Düren bescherte.

Dieser Durchgang blieb jedoch der einzige, in dem Düren die Chancen, die sich die Mannschaft mit viel Einsatz erarbeitet hatte, auch nutzen konnte. Zum einen zwangen die Berliner Düren mit gutem Aufschlägen zu Fehlern.

Zum anderen verkraftete die Mannschaft aus der Hauptstadt den Ausfall ihres verletzten Hauptangreifers Aleksandar Spirovski. Berlin spielte energisch weiter und hatte auch Glück. Denn die Truppe aus der Hauptstadt produzierte einige Netzroller.

„Wir trainieren jetzt erst einmal weiter”, sagte Sven Anton, der wie seine Spieler sichtlich geknickt war. Einige Testspieler werden in den kommenden Tagen erwartet. Und einige Unterschriften. Der einzig positive Aspekt des Playoff-Aus: Düren kann jetzt in Ruhe planen.
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