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Anton hofft auf Steigerung seines Teams gegen Rottenburg

Von: Guido Jansen
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Christian Dünnes (rechts), hier im Gespräch mit Christoph Eichbaum, steht am Samstag wieder auf dem Feld. Foto: Guido Jansen

Düren/Rzeszow. Damit war zu rechnen. Asseco Resovia Rzeszow ist derzeit einfach eine Nummer zu groß für den Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren. „Darüber muss man nicht diskutieren. Das ist einfach so”, sagt Evivo-Manager Michael Overhage nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel des Viertelfinales um den europäischen CEV-Pokal.

„Aufschlag Bombe, Annahme Bombe, Block Bombe und Angriff Bombe”, beschreibt Overhage das Spiel des Gegners aus Polen. Evivo dagegen stagnierte bei dem 0:3 (16:25, 16:25, 11:25), weil es sich von den jüngsten Problemen noch nicht lösen kann.

„Wir schaffen es nicht, taktische Vorgaben umzusetzen. Nach einer Zeit machen wir Dinge plötzlich ganz anders”, beschreibt Trainer Sven Anton eines der Symptome, die in Rzeszow zur neuerlichen Niederlage geführt hatten. Die personellen Probleme der jüngsten Vergangenheit haben aus einem eingespielten Team eine verunsicherte Ansammlung von Einzelspielern gemacht. Das zeigte sich schon bei der schmerzhaften Niederlage im Heimspiel gegen Königs Wusterhausen.

Jetzt muss die Trendwende kommen. Die umgeformte und von Verletzungspech gebeutelte Mannschaft muss am Samstag um 20 Uhr beim Bundesliga-Spiel in Rottenburg bestehen. Denn sonst kann sich Evivo endgültig von dem Ziel verabschieden, eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu erreichen. Die Probleme, die in Rzeszow offenkundig waren, will Anton zwar nicht einfach ignorieren, er spricht jedoch von einer sich anbahnenden Trendwende. „Die Trainingseinheiten vor dem Rzeszow-Spiel waren wirklich stark. Da haben die Jungs es endlich wieder geschafft, mit Köpfchen und als Team zu spielen. Leider konnten wir es auf dem Feld nicht umsetzen.”

Das soll am Samstag in Rottenburg aber geschehen. Was Anton zudem positiv stimmt: Christian Dünnes ist zurück. In Polen konnte der wichtigste Evivo-Angreifer nach seinen Knieproblemen wieder spielen. Der 2,07-Meter-Riese ist offenbar integraler Bestandteil des Dürener Selbstvertrauens. Auch Michael Olieman, der in Polen wegen privater Angelegenheiten fehlte, ist in Rottenburg wieder dabei.
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