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Am Mittwoch wartet in Polen der „Hammer-Schorsch”

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Stefan Hübner (links) fällt weiter aus, Jaromir Zachrich wird am Mittwoch in Polen beim Spiel im CEV-Pokal angreifen.

Düren. Es gab viel zu besprechen seit dem 30. Dezember. „Die Zeit haben wir genutzt”, sagte Michael Overhage, der Manager der Volleyballer von Evivo Düren. Am vorletzten Tag des alten Jahres war die Bundesliga-Saison für Evivo Düren auf ihrem vorläufigen Tiefpunkt angelangt.

0:3 verlor Evivo gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen und war in eigener Halle phasenweise ohne Chance. Die Fehlersuche ist angeschlossen. Jetzt will die Mannschaft das, was bisher schief gelaufen ist, abstellen. Die erste Chance dazu hat sie am Mittwoch, wenn sie um 19 Uhr in Polen bei Asseco Resovia Rzeszow antreten. Das Rückspiel steigt am kommenden Mittwoch in der Arena Kreis Düren.

Der Sieger rückt in die Challenge-Runde auf

Der Sieger rückt in die so genannte Challenge Runde auf. Die verbleibenden vier Mannschaften aus dem CEV-Cup werden dann mit den Teams der vier Absteiger aus der Champions League in einen Lostopf geworfen.

Ob man im Viertelfinale des europäischen CEV-Pokals wirklich von einer Chance reden kann, sei dahin gestellt. Denn das Haupt-Übel im Dürener Lager - die Personalprobleme - sind noch nicht behoben. Blocker Stefan Hübner fällt weiter aus, Christian Dünnes laboriert noch an seinen Knie-Problemen.

Und der Niederländer Michael Olieman ist gar nicht erst mit nach Polen gereist. Private Gründe zwingen den 27-Jährigen dazu. Also wird Trainer Sven Anton mal wieder eine ungewohnte Aufstellung aufs Feld schicken müssen, die mit dem kameruner Zonzon auf der Position des Hauptangreifers anfängt. Und der Gegner ist eigentlich eine Kragenweite zu groß. Vor allem in der Verfassung, die Düren gegen die Netzhoppers gezeigt hat.

„Rzeszow hat viele internationale Stars in ihren Reihen”, blickt Anton auf des Gegners Kader. Gut bekannt ist der deutsche Nationalspieler Georg Grozer junior. „Hammer-Schorsch” hat Evivo schon oft vor große Probleme gestellt.

Der Italiener Matej Cernic oder der us-amerikanische Goldmedaillengewinner von 2008 Ryan Millar sind weitere große Namen.

Dazu kommen eine ganze Reihe starker polnischer Spieler. „In Polen geht es richtig ab”, teilt Anton seine Kenntnisse über den Stellenwert und das Niveau von Volleyball beim östlichen Nachbarn mit. Eins ist klar: Die Halle in Rzeszow wird voll von euphorischen Fans sein. Volleyball schickt sich in Polen an, Sportart Nummer eins zu werden. Auch in Europa ist die Plus-Liga unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Evivo steht also vor einer schweren, eigentlich sogar unlösbaren Aufgabe. Die Dürener müssen gegen ein internationales Spitzen-Team mit einer Rumpftruppe antreten. „Wir können frei aufspielen und uns auf unsere eigene Leistung konzentrieren”, so Anton. Evivo will die Partie nutzen, um wieder Schwung für die Bundesliga zu sammeln.

Das Spiel am Wochenende in Rottenburg ist für den weiteren Verlauf der Bundesliga enorm wichtig. Das zählt derzeit. Und danach das Rückspiel gegen die Polen. In den bisherigen zwei CEV-Runden konnte Evivo das Blatt nach Auswärtsniederlagen ja bekanntlich doch noch zu Hause wenden.
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