Alemannia-Trainer Stefan Falter packt ganz dicke „Zigarren” aus

Von: eck
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Stuttgart/Aachen. Dass ein Tabellenzwölfter eben mal so beim Sechsten gewinnt, ist im Volleyball eher die Ausnahme. Und eine solche vermeldete Frauen-Bundesligist Alemannia Aachen am Wochenende nicht.

Bei Allianz Volley Stuttgart setzte es vielmehr eine 0:3 (16:25, 12:25, 19:25)-Niederlage.

„Wir haben nicht das geschafft, was wir wollten”, berichtete Trainer Stefan Falter von den gerade mal 67 Minuten vor nur 500 Zuschauern. Vor allem im zweiten Satz hatte der Coach Schwächen gesehen, die alles andere als alltäglich waren.

„Die Außenangreiferinnen haben nicht annähernd ihre Normalform erreicht”, ging er ins Detail. „Ausnehmen kann ich von dieser Kritik wirklich nur unsere Jüngste. Laura Feldmann ist eine feste Größe geworden und nach den ersten beiden Sätzen aus taktischen Gründen gegen Esther Stahl ausgewechselt worden, die gegen Münster nicht überzeugte.”

Und Stefan Falter war offenbar derart verärgert, dass er für zwei seiner Schützlinge sogar ganz dicke „Zigarren” auspackte. „Rita Liliom fiel durch fantasielose Angriffe auf, die stets vom Block zu uns zurückkamen. Das war sehr, sehr schlecht”, schimpfte er. „Und auch Jennifer Schräder, die ich zur Stärkung der Annahme gebracht hatte, spielte enttäuschend.”

Ein Lob gab es dagegen für Christina Speer: „Obwohl sie einen Ball ins Gesicht bekam und angeschlagen war, bewies sie mir, dass sie einen weiteren Schritt nach vorne getan hat.”

Und das will sie am kommenden Samstag auch den heimischen Fans beweisen. Weder der Trainer noch seine Schützlinge erstarren vor Ehrfurcht, obwohl der nächste Gegner, Aufsteiger SC Potsdam, erheblich zugelegt und zwölf Punkte auf dem Konto hat. „Quervergleiche bringen nichts”, lehnt Stefan Falter solche ab und gibt sich kämpferisch: „Damit beschäftige ich mich nicht, Irritation gibt es dadurch keine.”
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