Aachener „Ladies“ unterliegen Schweriner SC mit 0:3

Von: rom
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Die „Ladies in Black“ Aachen unterlagen im Rückspiel der Viertelfinal-Play-offs beim Schweriner SC mit 0:3. Foto: Dietmar Albrecht

Schwerin . Der Showdown folgt am Mittwoch: Die „Ladies in Black“ Aachen unterlagen im Rückspiel der Viertelfinal-Play-offs beim Schweriner SC mit 0:3 (20:25, 21:25, 21:25). So muss die dritte Partie in eigener Halle die Entscheidung bringen, nachdem die Aachenerinnen das erste Spiel für sich entschieden hatten.

„Wir haben nur halb so gut gespielt wie in der ersten Begegnung“, nannte Aachens Trainer Marek Rojko den Hauptgrund für den Rückschlag, der in den Schweriner Reihen große Erleichterung auslöste. „Wir sind sehr dankbar, dass wir am Mittwoch zur entscheidenden dritten Partie nach Aachen reisen dürfen“, sagte Schwerins Coach Felix Koslowski fast demütig. Der amtierende deutsche Meister leistete sich weitaus weniger Fehler als in der vergangenen Woche und dominierte die ersten beiden Sätze.

„Wir zeigen Euch, wie man Volleyball spielt“, hatte der Schweriner Hallensprecher vor dem ersten Ballwechsel vollmundig verkündet. Tatsächlich lagen die „Ladies“ bereits mit 5:11 zurück, machten nach der Auszeit vier Punkte in Folge und schafften schließlich beim 12:12 den Ausgleich. Schwerin ging über 19:16 und 24:19 erneut in Führung. Der SSC vergab den ersten Satzball, Lousi Souza Ziegler brachte den nächsten durch, Schwerin gewann den ersten Satz mit 25:19.

Im zweiten Satz konnte Aachen beim Stand von 9:9 erstmals ausgleichen, legte zwei Punkte nach - und Schwerin nahm erstmal eine Auszeit. In der Folge leisteten sich die „Ladies“ vier einfache Fehler in Folge - und Aachens Trainer Marek Rojko unterbrach das Spiel. Ausgeglichenes Spiel anschließend, so dass Schwerin äußerst knapp mit 16:15 in die zweite technische Auszeit ging. Doch der Titelverteidiger spielte fehlerfreier als im Hinspiel, als die „Ladies“ mit 3:1 gewannen, zog auf fünf Punkte Vorsprung zum 21:16 davon. Fünf Satzbälle bei 24:19, Laura Weihenmaier schlug den Block zum 24:20 an, Mudrytskkaya ließ die zweite Gelegenheit aus, und Schwerins Trainer Felix Koslowski nahm noch einmal eine Auszeit. Souza Ziegler sorgte dann für die Entscheidung zum 25:21. Schwerin führte mit 2:0 vor der Zehnminuten-Pause.

Im dritten Satz dann führten Aachen schnell 4:1, kassierte den Ausgleich und ging mit 8:5 in die erste technische Auszeit. 10:10, erneuter Ausgleich. Aachen zog zur zweiten technischen Auszeit wieder mit drei Punkten Vorsprung auf 16:13 davon, trotz dreier Fehler im Aufschlag. Und wieder Ausgleich vor 1723 Zuschauern: 18:18. Aachen zog erneut davon, führte mit 20:18. Doch Schwerin schaffte den Ausgleich und  übernahm die Führung zum 23:21. Aachens Coach bat zur letzten Auszeit nach zwei unglücklichen Bällen. Doch das Pech blieb den Volleyballerinnen aus der Kaiserstadt  treu. Kapitänin Karolina Bednarova schlug einen Angriffsball ins Netz, der SSC blockte den nächsten Angriff ab.

„Wir haben heute kollektiven Mist gespielt“, erklärte Kapitänin Karolina Bednarova. Und auch Laura Weihenmaier, die am Freitag ihren 23. Geburtstag gefeiert hatte, konnte die große Anspannung und Nervosität im eigenen Team nicht erklären. „Einige von uns sind super aufgeregt in die Partie gegangen. Schade, um die vergebene Chance, aber jetzt haben wir am Mittwoch vor eigenem Publikum die nächste.“ Eine feine Drohung fügte noch Trainer Marek Rojko an: „Wir gehen so ins Spiel, als wäre es das letzte und wichtigste der Saison.“

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