Düren - 3:0 gegen Bottrop: Das Sieger-Gefühl tut Evivo gut

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3:0 gegen Bottrop: Das Sieger-Gefühl tut Evivo gut

Von: Franz Sistemich
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Hatten ihren Spaß beim 3:0 Ev
Hatten ihren Spaß beim 3:0 Evivos über das Schlusslicht Bottrop: Ex-Trainer Michael Mücke (links) und Evivo-Urgestein Goswin Caro. Foto: Bartgens

Düren. Theoretisch hat Volleyball-Bundesligist Evivo Düren mit dem 3:0-Sieg am Samstagabend über die RWE Volleys Bottrop den Einzug in die Play-off-Runde bereits erreicht. Und das selbst bei einer Niederlage am letzten Hauptrundenspieltag am kommenden Samstag beim VC Gotha.

Denn es ist kaum davon auszugehen, dass der CV Mitteldeutschland nach der Niederlage bei Generali Haching am Sonntag ausgerechnet noch den VfB Friedrichshafen bezwingt. Demnach hätte Düren bei Punktgleichheit gegenüber Mitteldeutschland das bessere Satzverhältnis.

„Aber darauf wollen wir uns nicht verlassen”, sagt Dürens Kapitän Jaromir Zachrich. „Wir wollen in Gotha gewinnen und aus eigener Kraft die Runde der letzten acht Mannschaften erreichen.”

Deshalb tat der 25:23-, 25:14- und 25:18-Sieg über Bottrop gut, obwohl er nur gegen die einzig sieglose Mannschaft der Liga errungen wurde. „Wann haben wir das letzte Mal gewonnen?”, fragte Zachrich und fuhr fort: „Es tut doch wirklich gut, mit dem Gefühl eines Sieges in die Gotha-Partie zu gehen.”

Seinen Trainer Söhnke Hinz freute der Sieg auch, weil seine Spieler ein „Zeichen gegen den Abgesang auf diese Mannschaft gesetzt haben.” Dass nach einem Saisonverlauf wie diesem die Unruhe groß sei, sei doch normal, befand der Trainer. Im Fußball, sagte er weiter, hätte eben diese Unruhe doch ganz andere Ausmaße angenommen.

Große Leistung

Die 800 Fans feierten jedenfalls ihr Team, auch wenn es sich nach einer 12:3-, 20:11- und 22:14-Führung im ersten Satz den Luxus erlaubt hatte, den Abschnitt nur glücklich mit 25:23 für sich zu entscheiden: Bottrop blockte, Bottrop punktete per Angriff, Evivo wackelte sich zum 25. Punkt. „Aber dann haben wir souverän gespielt”, konstatierte Hinz.

Und Zachrich bezeichnete es als „große Leistung, dass wir dann in den beiden nächsten Sätzen nichts haben anbrennen lassen.” Düren dominierte den Gast, der nie aufgab, aber auch harmlos agierte. Und so wollten Trainer und Spieler die positiven Aspekte der klar gewonnenen Sätze mit in die Begegnung in Gotha nehmen, nicht an den Zittersatz denken.

Dürens Fans spendeten im Übrigen nicht nur ihren Spielern kräftigen Applaus, sondern auch so manchem Gast: den früheren Spielern Ilja Wiederschein, Alex Mayer, Christoph Eichbaum und Jan Umlauft - und den Ex-Trainern Sven Anton und Michael Mücke.
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