Wo es im Kader zwicken könnte

Von: Bernd Schneiders
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Mönchengladbach. Präsident Rolf Königs nannte im Interview mit unserer Zeitung die Kader-Formel: 22 plus 3. Da könnte es eng werden für etliche Profis. Die Rubrik „Könnten gehen oder ausgeliehen werden” würde Nachwuchs bekommen.

Bereits jetzt wäre der Kader mit 27 Spielern überdimensioniert, wenn die noch (mindestens) avisierten zwei Neuen (Abteilung Attacke) dazu stoßen, würde er aus allen Nähten platzen. Fünf Kandidaten scheinen potenzielle Platzmacher zu sein. Allerdings mit unterschiedlichem Status und Wechsel-Wahrscheinlichkeit.

Bei Torhüter Frederic Löhe ist die Sachlage klar: Borussia setzt aufs Riesen-Talent Marc-André ter Stegen. Der Verein will Löhe deshalb ausleihen, damit er Spielpraxis sammelt. Jan Callsen-Bracker wird auch wissen, dass er zwar noch ein Jahr Vertrag, aber keine Zukunft mehr bei der Borussia hat. Das gleiche gilt für Paul Stalteri. In diesen Fällen kann der Klub nur hoffen, dass die Lust auf Fußballspielen größer ist als die, den gut datierten Vertrag auszusitzen.

Ähnliches gilt auch für Gal Alberman, allerdings hat sich der Israeli lange Zeit wegen seiner Verletzung nicht zeigen können. Doch speziell auf seiner Position (defensives Mittelfeld) besitzt Gladbach nicht nur drei gestandene Profis. Mit Roman Neustädter und Tony Jantschke gibt es auch noch Jung-Alternativen.

Bei der Position, die Jean-Sebastian Jaurés spielen kann, sieht´s anders aus: Er war neben Stammhalter Filip Daems bisher der einzige reinrassige Linksverteidiger. Ist der Belgier fit, hat der Franzose keine Spielchance. Allerdings gibt es nun mit Neuling Jens Wissing eine Alternative, allerdings eine ohne jede Profi-Erfahrung. Denkbar ist auch, dass der zurückgekehrte Allrounder Sebastian Schachten aushilfsweise die Position übernimmt. Durch den Anderson-Transfer gibt es aber auch noch die Möglichkeit, etwa Dante nach links rauszuziehen. Mit zwei Neuen wüchse der Kader auf 24 Feldspieler - nur knapp über der Präsidenten-Vorgabe.
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