Wird Yanga-Mbiwa Borussias neuer Abwehrchef?

Von: Benjamin Jansen
Letzte Aktualisierung:
Mapou Yanga-Mbiwa
Der nächste Wunschspieler für die Borussia? Mapou Yanga-Mbiwa vom Montpellier HSC hat die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach bereits überzeugt, jetzt geht es nur noch um die Ablösesumme. Foto: dpa

Mönchengladbach. Die Suche nach einem Nachfolger für Abwehrchef Dante könnte schon bald beendet sein: Mapou Yanga-Mbiwa vom Montpellier HSC hat die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach bereits überzeugt, jetzt geht es nur noch um die Ablösesumme.

Doch genau daran könnte der Transfer an den Niederrhein scheitern. Denn für den französischen U-21-Nationalspielers müsste die Borussia tief in die Tasche greifen: Da Yanga-Mbiwa den HSC am Sonntag zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte führte und sein Vertrag noch bis 2013 läuft, müsste Sportdirektor Max Eberl die Franzosen wohl mit einem hohen einstelligen Millionenbetrag locken.

Allerdings steht der in der Zentralafrikanischen Republik geborene Innenverteidiger bei vielen europäischen Klubs auf dem Notizblock - ein weiterer Faktor, der die Ablöseforderungen in die Höhe schnellen lässt. Zwar haben die Verkäufe von Marco Reus und Dante viel Geld in die Gladbacher Kasse gespült. Rund 8,5 Millionen Euro musste Eberl aber bereits für Rekordeinkauf Granit Xhaka ausgeben. Und andere Wunschspieler wie Stürmer Bas Dost, an dem auch der VfL Wolfsburg großes Interesse hat, und Luuc de Jong dürften ebenfalls alles andere als billig sein.

Nach Informationen des „Kicker” hat die Borussia Yanga-Mbiwa mehrfach gescoutet - und für würdig befunden, in Dantes Fußstapfen zu treten. Wenig überraschend, wenn man sich den Werdegang des französischen Youngsters ansieht: Mit 18 Jahren feierte Yanga-Mbiwa sein Debüt für den HSC, damals, im Jahr 2007, war Montpellier noch zweitklassig. In der Saison 2007/2008 wurde er dann Stammspieler, am vergangenen Wochenende durfte er als Kapitän die Meisterschaftstrophäe in den Himmel reißen.

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