Sporter des Jahres Freisteller Sportlerwahl Sportlergala Freisteller

Podolski darf gegen Stuttgart in der Maniche-Rolle ran

Von: Günter Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:

Köln. Der 1. FC Köln setzt am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart auf Offensive. „Ich will, dass wir das Spiel bestimmen”, sagt Trainer Zvonimir Soldo. „Wir haben in Stuttgart den ersten Bundesligasieg in dieser Saison geholt, jetzt wollen wir den ersten Heimsieg dieses Jahres gegen Stuttgart.”

Soldo hofft ein wenig darauf, dass der VfB schon ein wenig sein Viertelfinale in der Champions League am kommenden Dienstag gegen den FC Barcelona im Hinterkopf hat. „Das kann für uns von Vorteil sein.”

Soldo, der selbst ein Jahrzehnt lang seine Knochen für die Schwaben hingehalten hat, wurde eine Personalentscheidung abgenommen. Maniche, bei dem sich in den letzten Wochen Licht und Schatten ständig abwechselten, fällt aus. Beim Kernspin wurde am Freitagnachmittag ein Bluterguss im rechten Oberschenkel festgestellt. Also wird der Trainer auf den Flügeln mit Adil Chihi und Zoran Tosic aufbieten. Lukas Podolski soll zentral hinter der einzigen Spitze Milivoje Novakovic spielen.

„Ich habe immer gesagt, dass Lukas nach seiner Verletzung Spielpraxis braucht”, sagt Soldo, warum er den Nationalstürmer trotz aller Unzulänglichkeiten aufbietet. Ob sich der 42-Jährige da an der Meinung von FC-Manager Michael Meier orientiert, der festgestellt hat: „Wenn Lukas Podolski gesund ist und 60 Prozent seines Leistungsvermögens erreicht hat, musst du ihn spielen lassen.” Schlechte Karten für Sebastian Freis.

Die beiden Niederlagen in Augsburg und Schalke wurden in dieser Woche in zahlreichen Gesprächen aufgearbeitet. Was sich laut Soldo in den Trainingsleistungen widerspiegelte. „Wir sind gut drauf”, bescheinigt der Coach seinem Team. Das sagt der Kroate aber auch vom Gegner. Doch über kaum einen Gegner ist Soldo besser informiert. Er hat immer noch zahlreiche Freunde in der Schwabenmetropole, die ihn über den VfB auf dem Laufenden halten.

Davon will er sein Konzept nicht abhängig machen. Der FC soll vor erwarteten 46.000 Zuschauern den Ton angeben. „Wir haben gegen Dortmund und den HSV gut gespielt”, betont Soldo. Und hofft, dass sich sein Team endlich einmal über die komplette Spielzeit konzentriert präsentiert - und bei gegnerischen Standards hellwach ist. Denn sechs der elf Gegentore in der Rückrunde kassierte Köln nach Standsituationen. Ein Spitzenwert in der Liga. Das wurmt Soldo.

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragón - Schorch, Geromel, Mohamad, Brecko - Petit, Pezzoni - Chihi, Podolski, Tosic - Novakovic
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert