Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Alemannia-Fans

Von: red
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Aachen. Alemannia Aachen hat mit völligem Unverständnis auf einen Polizeieinsatz in der Halbzeit des Spiels beim SC Paderborn reagiert.

Laut Verein kam es zu einem massiven Einsatz im Aachener Fan-Block, weil zwei Fahnen aus Sicht der Polizei an einer nicht zulässigen Stelle aufgehängt waren. Es seien Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt worden, ohne dass vorher mit den Fans oder den anwesenden Fanbeauftragten gesprochen worden sei.

Mehrere Aachener Fans mussten offenbar wegen Augenreizungen im Krankenhaus behandelt werden. Zu den Verletzten zählen laut Alemannia auch Kinder und Jugendliche. „Während unserer Bemühungen, mit dem umsichtigen Paderborner Ordnungsdienst eine Lösung zu finden, begann die Polizei mit einem aggressiven Einsatz”, berichtet auch Lutz van Hasselt, Fanbeauftragter der Alemannia. Auch mitgereiste szenekundige Beamten aus Aachen hätten ihr Unverständnis für den Einsatz gezeigt und einen eigenen Bericht zu den Geschehnissen angekündigt.

Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer wurde im Stadion Augenzeuge der Geschehnisse. „Von Seiten des Vereins halte ich einen Einsatz mit solch drastischen Mitteln gegen unsere friedlichen Fans für völlig unverständlich. Es lag keine Straftat vor, sowohl unsere Fanbeauftragten als auch das Fanprojekt hätten zur Deeskalation beitragen können. Ich kann nur hoffen, dass unsere verletzten Fans bald wieder wohlauf sind”, erklärte Kraemer.
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