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Ohne Podolski und Novakovic zum Meister

Von: Günter Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:

Köln. Der schwächsten Offensive der Fußball-Bundesliga gehen die Stürmer aus. Der 1. FC Köln muss am Sonntag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg auf Lukas Podolski (Rückenprobleme) und Milivoje Novakovic (grippaler Infekt) verzichten. „Ja”, räumt Trainer Zvonimir Soldo ein, „wir haben ein paar Probleme, aber wir werden immer noch eine starke Mannschaft stellen.”

Die Reise zum Deutschen Meister beunruhigt Soldo nicht. „Die haben auch Probleme”, sagt der Kroate. „Wir haben in beiden Spielen gegen Wolfsburg in dieser Saison gezeigt, dass wir mithalten können.” Doch wie er die Sache morgen in der VW-Arena angehen wird, entscheidet er kurzfristig. Denn der Ausfall seines Angreiferduos muss noch nicht das Ende der Personalprobleme sein. Manasseh Ishiaku plagen die Adduktoren, doch der Nigerianer wird wohl auf die Zähne beißen und auflaufen.

Was Soldo Mut macht, ist die zweite Halbzeit gegen Borussia Dortmund. „Die Moral und die körperliche Fitness stimmen”, stellte der Kroate zufrieden fest. Doch die Kölner brauchen Punkte. Und ausgerechnet derjenige, der am vergangenen Sonntag den FC mit seiner Leistung aus dem Loch riss, wird nicht zur Startformation gehören. Kevin McKenna muss weichen, weil Pedro Geromel von seiner Bronchitis genesen ist. Und als Alternative für die Abteilung Sturm sieht der Trainer den Kanadier auch nicht. „McKenna als Angreifer? Diese Option kann vielleicht in den letzten zehn Minuten zum Tragen kommen, wenn wir alles nach vorne werfen müssten”, sagt Soldo.

Also läuft alles darauf hinaus, dass beim FC die komplette Offensive umgebaut wird. Ishiaku wird es wohl als Stoßstürmer machen, dahinter wahrscheinlich Freis, Chihi und Ehret aktiv werden.

Doch angesichts der dünnen Personaldecke wird es immer wahrscheinlicher, dass die Kölner noch bis zum Schließen des Transferfensters Ende nächster Woche auf dem Markt aktiv werden. Einen Stürmer und einen offensiven Mittelfeldspieler hätte Soldo noch gerne.

Das Profil, das Kandidaten haben müssen, ist bekannt: Sie müssen schnell integrierbar und finanzierbar sein und die Qualität der Mannschaft sofort verbessern. Auf die Frage, ob es denn da überhaupt eine Chance gebe, geeignete Spieler zu verpflichten, antwortete Manager Michael Meier ungewohnt einsilbig mit „Ja”.

Meier betonte aber gleichzeitig, dass man sich von medialer Panikmache nicht treiben lassen. „Wir verfallen nicht in Aktionsmus”, betonte er. Doch der Manager weiß auch, dass es bei einer Niederlage in Wolfsburg noch zwingender sein wird, den Kader nachzubessern.

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragón - Brecko, Geromel, Mohamad, Womé - Petit, Maniche - Freis, Chihi, Ehret - Ishiaku


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