Aachen - Neid-Elf arbeitet in Aachen an der Feinabstimmung

Neid-Elf arbeitet in Aachen an der Feinabstimmung

Von: Roman Sobierajski
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Keine Schonung, auch bei brüt
Keine Schonung, auch bei brütender Hitze: Bundestrainerin Silvia Neid erklärt ihren Spielerinnen ihre Vorstellung vom schnellen Spiel in die Offensive. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Derart prompt werden Fußballer-Wünsche in Aachen in der Regel nicht erfüllt. „Ich hoffe, dass der Platz bis zum Spiel am Dienstag noch ein bisschen gewässert wird”, bat Fußball-Nationalstürmerin Inka Grings nach der Vormittags-Einheit am Tivoli bei brütender Hitze. Nur eine Stunde später machte der Himmel bereitwillig die Schleusen auf.

Für die 21 Spielerinnen, die zum endgültigen WM-Kader gehören, hat Bundestrainerin Silvia Neid das Thema „Turnierrhythmus” auf den Wochenplan geschrieben: Aus der vollen Trainingsbelastung heraus stand am Freitag das Spiel gegen die Italienerinnen an, die erst müde gespielt werden mussten, bevor die fünf deutschen Treffer fielen. Nach dem Umzug nach Aachen stehen zwei tägliche Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor am Dienstag der vorletzte Test gegen die Niederlande den Aufenthalt in Aachen abschließt. Schwerpunkt der Übungen: Die Laufwege in der Offensive abstimmen.

Trotzdem sei die Stimmung in der Mannschaft hervorragend, auch wenn der Turnierstart immer näher rückt: „Vor einer Woche war das für alle noch eine größere Anspannung, weil die Endnominierung anstand”, meint die 32-jährige Grings. „Für mich wäre es ein Unding, überhaupt darüber nachzudenken, ob so etwas wie Lagerkoller aufkommt. Das ist das kleinste Problemchen, wenn man eine Weltmeisterschaft im eigenen Land spielen darf.”

Und die Bundestrainerin geht - zumindest nach außen - ihren Spielerinnen mit gutem Beispiel voran: „Silvia Neid wirkt auf uns souverän und gelassen und strahlt sehr viel Ruhe aus”, gibt Inka Grings ihre Eindrücke wieder. „Wie sie sich in ihren eigenen vier Wänden gibt, weiß ich allerdings nicht.”
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