Möchte mithelfen, hier viel zu schaffen

Von: Günter Kirschbaum
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Velden. Da steht Christopher Schorch nun im Hotel-eigenen Strandbad. Und sagt artig, was sein neuer Arbeitgeber, der 1. FC Köln, wohl von ihm erwarten darf. Ich freue mich, dass es diesmal geklappt hat, spricht er in die Mikrophone.

Hier hat sich etwas entwickelt. Vor allem durch die Verpflichtungen von Maniche und Podolski. Ich möchte mithelfen, dass wir hier viel schaffen. Schorsch erhält in Köln einen Vierjahresvertrag.

Schorch war gerade in Velden angekommen und hat seinen Erwartungshorizont schon abgesteckt. Was vielleicht nicht ungewöhnlich ist, wenn jemand von Real Madrid nach Köln wechselt. Ich habe dort zwei Jahre mit der Ersten trainiert und ungeheuer viel gelernt, erzählt der Defensiv-Allrounder, der nach eigener Aussage allerdings am liebsten den Rechtsverteidiger gibt. Bei den Königlichen bekam er nur Spielzeit in der Zweiten.

Es war Schorchs zweiter Versuch, beim 1. FC Köln zu landen. Vor zwei Jahren hatte ich mich schon einmal entschieden, nach Köln zu wechseln, berichtet der U-20-Nationalspieler. Der Versuch ist aber gescheitert, weil Hertha nicht wollte. Bis 2007 stand er bei den Berlinern unter Vertrag, hatte dort auch schon zwei Kurzeinsätze gegen Bayern München und den VfB Stuttgart hinter sich. Dann wechselte er für eine Millionen Euro Ablösesumme zu Real. Doch hier wurde das personelle Angebot in diesem Sommer so üppig, dass Schorch für sich keine Perspektive mehr sah.

Gemeinsam mit Freundin Marike wird er jetzt an den Rhein übersiedeln. Seinen Hausstand in Madrid hat er bereits aufgelöst. Meine ganze Familie freut sich darüber, dass ich aus Madrid zurück bin, sagt Schorch. Vor allem mein Vater. Der hat nämlich Flugangst. Er wird zu den Spielen künftig mit dem Auto anreisen. Und dann soll Schorch sen. ihn nicht nur auf der Bank sehen. Ich will spielen, formuliert er sein persönliches Ziel, das er in Köln realisieren will.
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