Michael Rensing kehrt ins FC-Tor zurück

Von: Günter Kirschbaum
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Der 1. FC Köln kann in seinem Auftaktspiel der Fußball-Bundesliga an diesem Samstag gegen den VfL Wolfsburg wieder mit Michael Rensing im Tor antreten. Foto: dapd

Köln. Schaut man sich in diesen Tagen am Geißbockheim um, dann versprühen Spieler und Fans des 1. FC Köln vor dem Start in die Saison der Fußball-Bundesliga ausschließlich Optimismus. Eine Niederlage am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg hat kaum jemand auf dem Zettel.

Auch der neue Trainer Stale Solbakken wirkt vor seiner Premiere in der Beletage des deutschen Fußball locker. „Es hat uns viel Selbstvertrauen gegeben, dass wir die erste Pokalrunde überstanden haben”, sagt der Norweger. „Ich habe in dieser Trainingswoche auch viel Optimismus in der Mannschaft gesehen.”

Stale Solbakken hat seinen eigenen Stil und seine eigenen Vorstellungen in Sachen Kaderführung. So versammelte er beispielsweise seine Spieler am Freitagabend nicht im Mannschaftshotel, sondern ließ sie zu Hause übernachten. Für Kölner Verhältnisse ist das fast schon eine kleine Revolution. „Sie sollen zu Hause Kraft tanken”, begründet der 43-Jährige diese Maßnahme.

Gegenüber dem Pokalspiel von letzten Wochenende in Wiedenbrück wird der Trainer seine Formation wohl nur auf zwei Positionen verändern. Im rechten Mittelfeld wird Slawomir Peszko Adil Chihi ersetzen, ins Tor wird Michael Rensing zurückkehren. „Ich bin wieder fit und habe im Training schon ein paar gute Bälle gehalten”, betonte der 27-Jährige und signalisierte seinem Trainer, dass er seine Innenbanddehnung aus dem Arsenal-Spiel endgültig überwunden hat. Solbakken denkt zudem darüber nach, auf der linken Verteidigerposition zu wechseln. Wahrscheinlich dürfte Andrezinho aber weiterhin den Vorzug vor Christian Eichner erhalten, weil der Norweger technisch starke Spieler mag.

Verzichten muss der FC am Samstag auf Youssef Mohamad. Der Innenverteidiger klagt weiter über Knieprobleme. Kevin Pezzoni wird wie in Wiedenbrück seinen Part übernehmen.

Bei aller Coolness empfindet der Trainer vor seiner Pflichtspiel-Heimpremiere ein Kribbeln. „Das erste Spiel ist immer etwas Besonderes”, räumt Solbakken ein. „Ich freue mich auf einen spannenden Samstag.” Und hofft, dass sein derzeit wohl stärkster Mannschaftsteil dem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann: die Angreifer Lukas Podolski und Milivoje Novakovic. „Die sind richtig gut”, lobt Solbakken. „Und Poldi ist im Kopf völlig klar.” Des Trainers Entscheidung, Pedro Geromel statt Podolski zum Kapitän zu machen hat offenbar keine Nachwirkungen.

Voraussichtliche Aufstellung: Rensing - Brecko, Geromel, Pezzoni, Andrezinho - Peszko, Lanig, Rieter, Jajalo - Podolski - Novakovic
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