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„Machtmensch Finke demontiert Trainer Schaefer”

Von: zva
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Köln. Der nächste Trainerwechsel beim 1. FC Köln beherrscht bundesweit die Schlagzeilen. Die „Süddeutsche Zeitung” findet: „Unter den FC-Fans gibt es jetzt nicht mehr viele, die Finke als Reformer willkommen heißen. Das kann sich ändern, wenn der FC am Samstag Leverkusen besiegt. Und in der Ersten Liga bleibt. Doch die Probleme hören dann nicht auf: Finke will bald wieder als Sportdirektor arbeiten. Aber wer will unter seiner Aufsicht Trainer sein?”

Auch der „Kölner Stadt-Anzeiger” wendet sich schon vom Interimscoach ab: „Volker Finke kam als Hoffnungsträger nach Köln und begründete den Anfang vom Ende eines Aufschwungs.”

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung” kommentiert zurückhaltender: „Von Finke werden ab sofort eine starke Hand, mutige Entscheidungen und Führungsqualitäten verlangt. Nothelfer und Aufbauhelfer zugleich soll der Mann sein, der gelegentlich sehr breitbeinig und manchmal auch ziemlich missionarisch daherkommt. Für ihn ist das Interregnum am Rhein auch eine späte Reifeprüfung im gelernten Job. Der 1. FC Köln unter Volker Finkes Rettungssschirm - der Auftrag ist heikel, die Aufgabe reizvoll.”

Der „Kicker” sieht eine Parallele zu Finkes Absolutheitsanspruch in Freiburg: „Nun ist also das passiert, was Volker Finke immer ausgeschlossen hat: Er ist Sportdirektor und Trainer des 1. FC Köln. Und damit schon nach wenigen Wochen im neuen Klub so einflussreich, wie er es in Freiburg immer war und sein wollte. Zufall? Natürlich nicht. Beeindruckend konsequent demontierte der Machtmensch Finke den Trainer Frank Schaefer, seine Einmischungen in die alltägliche Arbeit sind lückenlos belegt und beispiellos in der Liga.”

Die „Bild” stellt fest: „Köln? Das ist Dom, Karneval und 1. FC Chaos! ... Seltsam: Boss Wolfgang Overath tauchte beim Trainerwechsel gar nicht auf. Begründung: Es sei keine offizielle Pressekonferenz gewesen.”

Und der „Express” hat einen finalen Vorschlag: „Nach Glaubens-Streit wirft Schaefer hin. Sportdirektor Finke nun auch Trainer. Jetzt hilft nur noch beten.”
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