Köln - Konsolidierung hat in Köln Vorrang

Konsolidierung hat in Köln Vorrang

Von: Günter Kirschbaum
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Kölns Herr der Zahlen: der Kaufmännische Leiter Oliver Leki. Foto: imago/Eduard Bopp

Köln. Der 1. FC Köln macht wieder Gewinn, aber große Sprünge sind für den Bundesligisten nicht machbar. „Wir müssen Kontinuität und Wachstum schaffen”, gab Finanz-Chef Oliver Leki den Weg für die nächsten Jahre vor. „Unsere Verbindlichkeiten müssen wieder unter 20 Millionen Euro kommen.”

Der FC-Jahresabschluss weist einen Überschuss von 112 000 Euro aus, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Fehlbetrag von 443 000 Euro unter dem Strich gestanden hatte. Der Umsatz legte um 4,1 Millionen auf 69,4 Millionen Euro zu. Die Schulden wurden auf jetzt 30,9 Millionen (vorher 31,4) leicht gesenkt. Dabei ist die Rückzahlung der Fünf-Millionen-Anleihe im August an die Mitglieder noch nicht berücksichtigt, weil die ins aktuelle Geschäftsjahr fällt.

„Wir hatten im Geschäftsjahr 2010/2011 mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen”, sagte Oliver Leki. „Zwei Trainerwechsel, die über die Saison lange andauernde Platzierung am Ende der Tabelle und die notwendigen Verpflichtungen im Winter haben dazu beigetragen.” Nun soll das Hauptaugenmerk auf der Konsolidierung der Vereins-Finanzen liegen. Neben Mehreinnahmen aus Sponsoring, Marketing und Merchandising sollen Sportdirektor Volker Finke und Trainer Stale Solbakken Talente kaufen, fördern und mit Gewinn transferieren. Leki: „Man darf sich nicht scheuen, auch mal einen Transferüberschuss mitzunehmen.” Stars nach Köln zu locken, ist für den Finanz-Chef in den nächsten Jahren ausgeschlossen. „Wir werden nicht in der Lage sein, Millionentransfers zu realisieren”, räumt Leki ein.

Was kein Hindernis für eine vorzeitige Verlängerung des bis 2013 laufenden Vertrages mit Lukas Podolski sei. „Wir werden diese Gespräche zeitnah aufnehmen.”

Ausfälle „Nova”, Brecko und McKenna drohen

Die personelle Entspannung vor dem Bundesligaspiel am Samstag bei Borussia Dortmund war am Donnerstag wieder vorbei. „Ich glaube nicht, dass Milivoje Novakovic, Miso Brecko und Kevin McKenna spielen können”, befürchtet Trainer Stale Solbakken.

Die Mannschaft wird die knapp 100 Kilometer lange Reise nach Westfalen bereits am Freitag antreten. „Wir wollen vermeiden, dass wir zu spät ankommen, weil wieder mal ein Gefahrgut-Transporter die Autobahn blockiert”, begründet FC-Pressesprecher Tobias Schmidt.
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