Kölns Manager Meier übt sich nach dem 0:0 in Optimismus

Von: wp
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Bochum/Köln. Der Sympathisant des 1. FC Köln hat keine andere Wahl zurzeit: Er muss sich in Bescheidenheit üben.

Den kleinsten Fortschritt nach schlimmen Wochen der Querelen und unglaublich schlechten Leistungen nimmt er wohlwollend zur Kenntnis. 9:2 haben die Kölner das Duell „Schüsse Richtung gegnerisches Tor” beim spärlichen 0:0 in Bochum gewonnen. Sie bringt nicht wirklich etwas, diese Zahl, sieben Treffer in 14 Spielen geben keinen Anlass für großen Optimismus.

Kölns Manager Michael Meier sieht das ein wenig anders. Durch eine rosarote Brille sozusagen. Spielte er vor der Partie allen Ärger um Ex-Kapitän Milivoje Novakovic und die „Unleistungen” in den letzten Spielen herunter, hängte er dieses 0:0 beim VfL dann ziemlich hoch: „Die Mannschaft hat der Interpretation widersprochen, sie sei gar keine.” Meier mochte zudem die Vorstellungen der Profis nicht so negativ verstanden wissen, wie sie seiner Meinung nach dargestellt worden sind: „Wir haben in fünf Auswärtsspielen zu Null gespielt”, rief er in Erinnerung.

Der Manager will - durchaus nachvollziehbar - am liebsten zur Tagesordnung übergehen, Trainer und Mannschaft aus der öffentlichen Schusslinie nehmen, in die sie sich höchstselbst bugsiert haben. Dass er dabei auch ein wenig egoistisch ist, liegt auf der Hand - als Verantwortlicher für Spieler- und Trainerverpflichtungen.

„Es wird teilweise vergessen, dass Zvominir Soldo ein Profil hat”, beantwortete er die Frage danach, ob der Coach durch dieses 0:0, bei dem seine umgestellte Mannschaft durchaus Engagement gezeigt hatte, an Profil gewonnen habe. Auch Novakovic sieht Meier nach Bochum als einen Spieler, „der sich auch dann nicht hängen lässt, wenn er zur Rechenschaft gezogen wird. Alle haben Leidenschaft gezeigt.” Die braucht es umso mehr, wenn Sonntag Bremen nach Köln kommt. Mit der Empfehlung, auswärts zuletzt 6:0 in Freiburg gewonnen zu haben.
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