Knackt Köln die 40-Punkte-Marke?

Von: Wilhelm Peters
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Köln. Das sah bislang meistens ordentlich aus, was der 1. FC Köln gegen den SC Freiburg zustande brachte: fünf Siege in sieben Heimspielen.

Allerdings: Die Breisgauer kommen nach dem 1:0 gegen Meister Wolfsburg gestärkt an den Rhein, hätten bei einem Remis zumindest den Relegationsplatz um den Klassenerhalt sicher. Andererseits hakt Köln trotz des feststehenden Klassenerhalts die Saison nicht ab.

Zvonimir Soldo nennt zwei Ziele, die womöglich bereits heute beide erreicht werden können: „Wir wollen mindestens 40 Punkte.” Und: „Wir sind den Fans zu Hause einiges schuldig geblieben und möchten ihnen im letzten Heimspiel der Saison einen Sieg bieten.” Das gelang in der laufenden Spielzeit erst dreimal. Demgegenüber stehen acht Niederlagen im RheinEnergieStadion. Neun gab es zuletzt in der Saison 2003/04.

Kevin McKenna ersetzt gegen Freiburg den rotgesperrten Pedro Geromel, während Faryd Mondragon die ganze Woche trainiert hat und statt Thomas Kessler (Soldo: „Er hat in Bremen ein Riesenspiel gemacht”) wieder zwischen den Pfosten steht. Die Vertragsverlängerung von Mondragon nimmt Soldo im Gespräch mit unserer Zeitung zum Anlass, „eine falsche Interpretation, die es teilweise gegeben hat”, zu korrigieren. Es geht um die Zukunft Kesslers: „Mondragon bleibt unsere Nummer 1. Er hat sehr großen Anteil daran, dass wir in der Bundesliga bleiben. Thomas Kessler ist jung, er braucht Spielpraxis. Deshalb würden wir ihn gerne dorthin ausleihen, wo er die sammeln kann, um ihn als fertigen Spieler zurückzubekommen. Wir wollen ihn nicht abschieben. Er soll nicht noch ein Jahr verlieren.” Für Kessler sucht der FC bekanntlich zur neuen Saison einen Keeper hinter Mondragon, „der Spielpraxis mitbringt”.

„Innerlich”, gesteht der stets ruhig und überlegt auftretende Trainer, „haben mich während der Saison sicher einige Dinge - vor allem von außen hereingetragene - aufgewühlt. Aber Ruhe zu bewahren, ist mir wichtig, sonst trifft man falsche Entscheidungen.” FC-Chef Wolfgang Overath hat sich klar zu Soldo und dessen Art bekannt. Der Coach: „Ich habe immer die Rückendeckung der Vereinsführung gehabt und gespürt.” Ein wenig Geduld sei angebracht. Auch heute - gegen Freiburg.

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragon - Brecko, McKenna, Mohamad, Ehret - Petit - Maniche, Matuschyk, Tosic - Novakovic, Podolski
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